Gerersdorf-Sulz , Burgauberg-Neudauberg

Erstellt am 24. August 2016, 02:28

von Carina Ganster

Gerersdorfs Thier außer Kontrolle. Gerersdorfs Trainer legte sich mit Schiri Stefan Dinic an, der verwies ihn dann kompromisslos von der Bank.

 |  NOEN, APA/Dietmar Stiplovsek

Gerersdorfs Trainer Hannes Thier musste beim Spiel gegen Burgauberg seine Trainerbank verlassen. Schiri Stefan Dinic verbannte den Coach in die „Zuschauerränge“, nachdem Thier seine verbalen Attacken nicht im Zaum halten konnte. Während Schiri Dinic bis Redaktionsschluss nicht erreichbar war, wollte sich Thier sehr wohl gegenüber der BVZ zu seinem „Ausraster“ äußern.

„Der Schiri kann nichts für unsere Niederlage, er hat mit seinen zahlreichen Fehlentscheidungen aber den ganzen Spielverlauf zerstört. Irgendwann reichte es dann und ich bin laut geworden, jedoch nicht handgreiflich, wie der Schiri nach dem Match erzählte“, erklärte Thier. Stein des Anstoßes war laut Burgaubergs Obmann Otmar Schwarz eine Aktion in der 64. Minute, bei der Gerersdorfs Armin Pohn den Burgauberger Offensivmann Tarik Mustafic „brutal niedermähte“.

„Der Schiri hat dann aber einem anderen Gerersdorfer und einem unserer Spieler Gelb gegeben“, sagte Schwarz, der in Anbetracht auf die Gelben Karten mehr Härte vom Schiri erwartet hätte. „Er hätte schon vorher mehr Konsequenzen setzen müssen und auch mehr Gelbe Karten austeilen müssen“, war Schwarz überzeugt. Damit es nach dem Spiel zu keinen Ausschreitungen kam, wurde Schiri Dinic vom Burgauberger Oberhaupt in die Kabine begleitet.

Bis zu Redaktionsschluss, Montagnachmittag, lag beim burgenländischen Fußballverband noch keine Meldung von Schiri Dinic in dieser Causa vor. „Dafür hat er bis zu 48 Stunden nach dem Spiel Zeit, also bis Dienstagabend (Anm.: nach Redaktionsschluss)“, so Heinz Lautischer vom BFV. Sollte der Unparteiische doch eine Anzeige gegen Thier einbringen, muss dieser sich bei der STRUMA-Sitzung am kommenden Donnerstag der Kommission stellen.