Erstellt am 18. Mai 2011, 00:00

Abstiegskrimi in Eberau und zwei Südschlager. VORSCHAU / Dem SV Eberau stehen Wochen der Wahrheit bevor. Stegersbach drängt gegen Kohfidisch auf Titel-Vorentscheidung.

VON ANDREAS KOLLER

EBERAU - SCHATTENDORF, SONNTAG, 17 UHR: Wochen der Wahrheit stehen dem SV Eberau bevor, geht es doch in den letzten fünf Runden noch gegen vier direkte Abstiegskonkurrenten. Am Sonntag empfängt die Riedl-Elf Tabellen-Schlusslicht Schattendorf. „Siegen ist Pflicht!“, lautet natürlich die Vorgabe von Pressesprecher Alfred Ranftl, der sich aber „ein mindestens genauso schweres Spiel wie gegen Oberwart erwartet“.

Rainer Kraller stößt nach seiner Sperre zum Kader und Andreas Mittl steht nach überstandener Verletzung wieder zur Verfügung. Fehlen werden somit voraussichtlich bloß der langzeitverletzte Manfred Nemeth und der gefeuerte Roland Koronczai.

 

STEGERSBACH - KOHFIDISCH, FREITAG, 19.30 UHR: Kohfidischs Auswärtsbilanz gegen Stegersbach sieht trist aus. Trainer Ingmar Spendier: „Ich habe mit Kohfidisch überhaupt noch nie in Stegersbach gewonnen.“ Von der Statistik will man sich aber nicht abschrecken lassen. „Wir fahren nicht nur zum Zeitvertreib runter, es wird Zeit, dass wir dort gewinnen“, meint Spendier, „vielleicht können wir die Meisterschaft noch einmal spannend machen.“ Das will Stegersbach möglichst vermeiden. Klaus Sagmeister, Sportlicher Leiter beim SVS: „Wenn wir Kohfidisch schlagen, ist das wohl die Vorentscheidung im Titelkampf.“

Bei Stegersbach fehlt Thomas Wagner weiterhin mit einer Knöchelverletzung. Kohfidisch kann wieder auf den zuletzt gesperrten Philipp Schuch zurückgreifen. Dafür fehlt neben Markus Wölfer auch Michael Müllner mit einer Muskelverletzung.

NEUBERG - OBERWART, FREITAG,18 UHR: Zum „Ur-Derby“ kommt es am Freitag in Neuberg. „Das ist das Südderby schlechthin, weil Neuberg und Oberwart schon sehr lange auf ziemlich gleichem Niveau spielen“, sagt SVN-Obmann Martin Konrad in Anbetracht der vielen gemeinsamen Landesliga- und Regionalligajahre. Nachdem Neuberg den Titelgewinn abgeschrieben hat, können beide Teams befreit aufspielen. „Jetzt ist kein Druck mehr da, wir können unbeschwert in die Partie gehen“, sagen Obmann Konrad und SVO-Manager Michael Benedek unisono. Letzter hofft, den Aufwärtstrend der vorigen Wochen fortsetzen zu können.

Bis auf den angeschlagenen Michel Kovacsits und den verletzten Matthias Novak ist Neuberg vollzählig. Bei Oberwart fehlt der kranke Kapitän Marc Farkas. Thomas Schwarz, Akos Kozmor und Robert Horvath sind fraglich.