Erstellt am 01. Juni 2016, 11:42

von Patrick Bauer

Am Samstag folgt die große Sitzung. Am Freitag kann der SV Oberwart in Neusiedl zum Zünglein an der Waage werden – dann wird Tacheles geredet.

Bleibt er am Ball? Nach dem letzten Spiel in Neusiedl, will sich der Vorstand des SV Oberwart mit den Kickern und Trainer Richard Niederbach zusammensetzen und über die Zukunft reden.  |  NOEN, D. Fenz

NEUSIEDL - OBERWART, FREITAG, 18.30 UHR. Das große Endspiel bleibt aus. Nach dem 0:3 gegen Amstetten und den Ergebnissen der Konkurrenz, war schnell klar, dass es am Freitag in Neusiedl zu keinem großen „Abstiegsgipfel“ kommen wird.

So hat man nun Gewissheit in Sachen Planungen, denn es geht in die BVZ Burgenlandliga, wie auch Obmann Michael Leitgeb bestätigte: „Wir dürfen diese Liga auf keinen Fall unterschätzen, da sieht man auch an den Beispielen Neuberg und Stegersbach, die sich heuer lange Zeit schwer taten.“

Dennoch steht davor noch der letzte Kick im Nordburgenland an und trotz des fixen Abstieges, will man sich nicht lumpen lassen, und den Seestädtern zumindest alles abverlangen, wie Trainer Richard Niederbacher erklärte: „Wir wollen mit Anstand das letzte Spiel bestreiten und wenn möglich ohne Niederlage wieder heimfahren.“ So sah das auch Leitgeb: „Sie sind aber doch der Favorit.“

Ein entscheidendes letztes Spiel

Nach dem Abschluss folgt dann am Samstag die große Analyse. Dabei soll eruiert werden, wer den Weg im neuen Jahr in der BVZ Burgenlandliga mitgehen möchte.

Dabei stehen viele Optionen im Raum, von einem kompletten Neubeginn bis zum Halten diverser Schlüsselspieler. „Wir wollen dann sehen, wer bleibt oder sich Angebote anhört“, so Leitgeb, der auch finanziell eine Entschädigung für die Kicker versprach: „Wir wollen bei den noch ausständigen Geschichten auf einen Nenner kommen.“

Offen ist auch, ob Trainer Niederbacher beim Traditionsklub bleibt. „Er hat Angebote“, wusste Leitgeb und der Coach dazu: „Vieles wird sich nach dem letzten Spiel entscheiden. Dann sehen wir weiter. Tendenz gibt es aber eigentlich noch keine.“