Erstellt am 27. April 2016, 04:24

von Daniel Fenz

Aufstieg? „Es ist noch möglich“. Die Jennersdorferinnen müssen nach dem 0:3 in Brückl zu Hause gewinnen. Manfred Forjan glaubt an sein Team.

Hoffen auf die Unterstützung der Fans. Kathrin Kahr (l.) und die Jennersdorferinnen wollen noch den Sprung in die 2. Bundesliga schaffen. Foto: D. Fenz  |  NOEN, D. Fenz

AUFSTIEGSPLAY-OFF, PLATZIERUNGSSPIEL: BRÜCKL - JENNERSDORF 3:0 (25:19, 25:21, 26:24). Die Jennersdorferinnen reisten nach Kärnten zum ersten der beiden Entscheidungsspiele um den Aufstieg in die 2. Bundesliga mit einem klaren Ziel: Gewinnen und so den Druck für das Rückspiel am Samstag reduzieren. Daraus wurde nichts.

Verspätete Aufholjagd wurde nicht belohnt

Denn bereits der Beginn des Spiels verlief zugunsten der Gastgeber. Die Südburgenländerinnen hatten Probleme mit dem starken Service der Brückl Hotvolleys. Zudem gelang es Kathrin Kahr und Kolleginnen nicht, den Gegner durch ein gutes Service oder mit gezielten Angriffen unter Druck zu setzen.

Die Gäste starteten zwar eine verspätete Aufholdjagd, doch leider wurde man nicht für die finale gute Leistung belohnt. Die Kärntnerinnen verließen das Spielfeld mit dem klaren 3:0-Sieg. „Aber wie ein sehr bekanntes Sprichwort besagt: Man sieht sich immer zweimal im Leben“, so Spielerin Anna Brückler. Im zweiten Duell am Samstag (19.30 Uhr) soll nun mit Unterstützung der Zuseher die Wende gelingen.

Und das ist nötig: Gewinnt Jennersdorf klar, dann werden die Karten neu gemischt – ein Entscheidungssatz wird dann ausschlaggebend für den Ausftieg in die 2. Bundesliga sein. Das sollen die Südburgenländerinnen auch schaffen: „Wir glauben an die große Sensation. Mit den Fans im Rücken ist alles möglich“, sagt Brückler. Und Manfred Forjan, Sportlicher Leiter, ergänzt: „Mit den Fans als Unterstützung kann die große Sensation noch gelingen. Hoffentlich können unsere Frauen ihre Heimstärke ausspielen.“