Erstellt am 25. Juli 2012, 00:00

Aufstieg ist (nicht) nah. TENNIS / Oberwart wagt heuer wieder den Versuch, den Sprung in die Staatsliga der Herren zu schaffen. Es wird aber schwierig.

VON DANIEL FENZ

Die Funktionäre und Spieler des UTC Oberwart haben sich nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, an den Aufstiegsspielen zur österreichische Staatsliga teilzunehmen. Obwohl die Ausgangslage für den regierenden burgenländischen Landesmeister heuer wohl so schwierig ist wie nie zuvor, wird das Unterfangen dennoch gewagt.

Die Oberwarter stellen ein relativ altes Team, deren Spieler heuer noch ein äußerst umfangreiches Restprogramm zu bewältigen haben. Zudem ist Wolfgang Schranz zeitgleich bei der Staatsliga 35+ im Einsatz und fehlt. Der Österreichische Tennisverband will außerdem eine Gruppeneinteilung der Landesmeister nach Regionen vornehmen. Das heißt, dass Oberwart vermutlich in der Gruppe mit den Landesmeistern aus Wien, Steiermark und Niederösterreich antreten wird müssen.

„Das ist eine Gruppe, die vier potenzielle Staatsliga-Mannschaften, gespickt mit Legionären und Profis, beinhalten würde. Und schlussendlich ist der Hauptsponsor während der Saison auch noch abgesprungen“, erzählt Mannschaftsführer Klaus Kojnek. Doch der UTC Oberwart ist in dieser Zusammensetzung nicht nur zu stark für die burgenländische Landesliga, sondern besitzt genügend spielerisches Potenzial, um in der österreichischen Staatsliga reüssieren zu können.

„Ziel wäre es, bei einem eventuellen Aufstieg Burgenlands größte Talente in die Staatsligamannschaft mit einzubinden. Außerdem haben sich alle Spieler einstimmig dazu entschlossen, alles dafür zu tun, dass der Aufstieg gelingen kann,“ so Kojnek, der gleichzeitig klarstellt: „Es ist vermutlich für sehr sehr lange Zeit die letzte Chance, noch einmal Tennis auf professionellem Niveau im Südburgenland zu sehen. Wir setzen unsere Hoffnungen daher nicht nur auf unsere Spieler, sondern auch auf das gesamte Umfeld des UTC, sprich Zuschauer und die regionale Wirtschaft.“

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