Erstellt am 18. März 2013, 21:29

Aus im Viertelfinale. An Partnerin gescheitert / Julia Dujmovits trat gegen ihre Kollegin Marion Kreiner an – und verlor das Duell um 0,08 Sekunden.

Freut sich auf das Abschlussrennen. Julia Dujmovits erhofft sich heute, Mittwoch, in der Sierra Nevada wieder einen Spitzenplatz.Kraus  |  NOEN
Von Daniel Fenz

SNOWBOARD / Die Sulzerin Julia Dujmovits carvte nach dreimaligem Aus in Folge wieder in die Erfolgsspur. „Ich hatte sechs sehr gute Läufe, wo ich echt super Snowboard gefahren bin – das zählt“, so Dujmovits. „Zuggeben, die Aufregung vor dem ersten Qualilauf war groß. Ich dachte mir, du musst sicher ins Ziel kommen.“

Gesagt, getan. Den ersten Lauf im spanischen La Molina fuhr die Vizeweltmeisterin noch mit gezogener Handbremse, aber danach gab die Speed-Queen Gas und qualifizierte sich mit Rang sechs locker für das Finale.

„Boten beide eine tolle Performance“ 

Dujmovits und ihre Teamkollegin Marion Kreiner zählten im Finale auf der „Cerdanya Catalunya“ zu den Schnellsten. Im Viertelfinale trafen sie aufeinander und lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Duell, das Kreiner um 0,08 Sekunden für sich entschied. „Wir boten beide eine tolle Performance. Am Ende waren das Glück und die Hundertstelsekunden auf Marions Seite. Sie ist weiter und holte Platz zwei. Ich bin als Sechste ausgeschieden“, kommentierte die Vizeweltmeisterin. Ihr Fazit: „Es ist ein gutes Gefühl, zu wissen, dass ich wieder ganz vorne dabei bin. Wenn alles aufgeht, fahre ich in die Top-Drei.“ Bereits am Sonntagabend ging es für die Sulzerin mit dem Flugzeug weiter in die Sierra Nevada. Dort findet heute, Mittwoch, der letzte Riesentorlauf der Saison statt. „Zum Abschluss wäre es schön, wenn ich nicht sechs, sondern zehn perfekte Läufe zeigen könnte. Ich bin ‚back on track‘ und habe es drauf“, sagt Julia Dujmovits selbstbewusst.