Erstellt am 01. April 2015, 09:03

von Michael Pekovics

Nach Cupsieg sind Ritter Titelfavoriten. Beeindruckende Leistung beim 90:61-Sieg gegen Wels. Jetzt gibt´s vier Tage Urlaub, dann startet die „Titelmission“.

Großer Jubel nach dem 90:61-Sieg im Cup-Finale gegen Wels. Headcoach Matthias Zollner hatte seine Mannschaft perfekt auf den Gegner eingestellt, diese dankte es ihm mit ausgezeichneter Teamleistung in der Verteidigung, was schlussendlich der Schlüssel zum Erfolg war. Nun sind die Knights in die Rolle des Titelfavoriten auf die Meisterschaft geschlüpft - und nehmen diese auch an. Foto: Nowak  |  NOEN, Angelika Novak

Die magnofit Güssing Knights haben am vergangenen Wochenende mit dem Sieg im Cup-Final Four ein neues Kapital Vereinsgeschichte geschrieben.

Nach dem Gewinn der Meisterschaft 2013/14 ist das bereits der zweite Titel unter Headcoach Matthias Zollner – BVZ.at hatte direkt nach dem großen Triumph berichtet:



Der deutsche Trainerfuchs hatte seine Mannschaft schon im Halbfinale perfekt auf Kapfenberg eingestellt, auch im Finale musste der Gegner aus Wels neidlos die Überlegenheit der Ritter anerkennen.

Vier Tage frei: „Wird auch notwendig sein“

„Ich kann meiner Mannschaft nur gratulieren und ihr ein Kompliment aussprechen: Im Finale war die Offensive herausragend und die Verteidigung phasenweise wirklich stark“, streute Zollner seinem Team Rosen – und gab prompt die nächsten vier Tage frei.

„Das wird auch notwendig sein“, lacht Obmann Reinhard Koch, der gemeinsam mit zahlreichen Fans und der Mannschaft am Sonntag die Güssinger Nacht zum Tag gemacht hatte.

Favorit? Sicher, jetzt ist es allen bewusst“

Heute, Mittwoch, ist der Urlaub der Knights fast schon wieder vorbei, am Sonntag (18 Uhr) geht es in der Liga mit einem Heimspiel gegen Gmunden weiter. Nach dem Erfolg im Cup ist Güssing zum erklärten Favoriten auf den Meistertitel aufgestiegen.

„Eigentlich hatten wir die Rolle des Titelverteidigers schon das ganze Jahr, aber jetzt wird es allen bewusst“, freut sich Koch, der einen wichtigen Grundstein für den Erfolg in der Eurochallenge-Teilnahme sieht: „Im Final Four hat man gesehen, dass uns die gewonnene Erfahrung zugute kommt. Denn auch wenn wir hinten sind oder eine schlechte Phase haben, werfen wir die Nerven nicht weg und glauben fest daran, das Spiel noch drehen zu können.“