Erstellt am 26. November 2014, 11:42

von Michael Pekovics

Güssings Ritter zeigten auf. Toller Auftritt in der Eurochallenge trotz Niederlage in der Türkei. Dafür hatte Kapfenberg am Montag nichts zu lachen.

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Die magnofit Güssing Knights bewiesen am Montag im Sky-Livespiel gegen Kapfenberg, dass sie in der Lage sind, die gute Form der Eurochallenge in die Bundesliga mitzunehmen.

Denn obwohl es gegen den türkischen Verein Trabzonspor eine 80:72-Niederlage setzte, sorgten die Ritter trotzdem für Furore: Weil sie nie aufgaben und sich nach einem Rückstand von 15 Punkten noch einmal in die Partie zurück kämpften. Und das ohne Chris Dunn, der sich eine Muskelverletzung zuzog.

Europacup: „Wir profitieren jetzt schon davon“

Ähnlich der Spielverlauf gegen Kapfenberg, wo der regierende Meister zuerst gar nicht ins Spiel fand und sich dank eines starken dritten und vierten Viertels schlussendlich aber doch noch den Sieg holte.

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„In der zweiten Halbzeit gegen Kapfenberg waren wir sehr stark, so wollen wir spielen“, lobte Headcoach Matthias Zollner nach dem Spiel gegen die Obersteirer.

Zollner zeigte sich „im Großen und Ganzen zufrieden. Man merkt, dass das Team schon jetzt von der international gewonnenen Erfahrung profitiert: Weil die Spieler sehen, dass sie mit Mannschaften, die über ein Vielfaches von unserem Budget verfügen, mithalten können. Das gibt Selbstvertrauen für die Spiele in der Liga.“

Mammutprogramm von Gmunden bis Rumänien

Und das wird angesichts des Mammutprogramms auch notwendig sein: Am Freitag empfangen die Ritter Wien, am Sonntag Gmunden und am Dienstag geht's in Rumänien bei Cluj weiter. Dunn könnte bis dahin wieder fit sein, dafür wurde Bernhard Koch an die Fürstenfeld Panthers verliehen.

„Mein Sohn will spielen, so viele Minuten wie in Fürstenfeld hätte er bei uns aber nicht bekommen“, begründet Obmann Reinhard Koch diese Entscheidung.