Erstellt am 07. September 2011, 00:00

Bauer mental geknickt. DUATHLON / Das Vorhaben von Sigi Bauer, sein letztes großes Rennen mit einem Erfolg zu beenden, scheiterte.

VON DANIEL FENZ

Sigi Bauers letztes Rennen lief nicht ganz nach Wunsch. Der Gerersdorfer – er startete für den Verein Triathlon Red Hot Chilli Güssing – ging bei der Duathlon-Weltmeisterschaft in Zofingen (Schweiz) über die Langdistanz an den Start.

Der Südburgenländer wollte bei seinem vermeintlich letzten großen Rennen nochmals sein Können zeigen. Bauer teilte sich auf der ersten Laufstrecke (zehn Kilometer) das Rennen gut ein und kam mit einer Glanzleistung zum Wechsel auf die Radstrecke (150 Kilometer). Dort machte er auf den drei Runden Plätze gut.

Leistungssport dürfte  nun Geschichte sein

Während des Radabschnittes verpflegte sich Bauer mit für ihn unbekannten Kohlehydratgels, welche für seine Magenflora scheinbar nicht ideal waren. So musste der Kämpfer aus dem Südburgenland enttäuscht am Ende der dritten Radrunde mit unerträglichen Magenschmerzen, auf dem 15. Rang liegend, vom Rad absteigen. Das Rennen war somit gelaufen. „Momentan ist dieses Abschneiden eine herbe Enttäuschung für mich, da ich mir viel für diesen Bewerb vorgenommen hatte“, zeigte sich Bauer mental geknickt.

Die sportliche Zukunft ist derzeit ungewiss, grundsätzlich will er sich ja vom Leistungssport verabschieden. Intern möchten ihn die Vereinsverantwortlichen aber für das Schwimmen und den Einstieg in den Triathlon begeistern und motivieren.