Erstellt am 17. August 2011, 00:00

Bauer zeigte eine starke Leistung . ORIENTIERUNGSLAUF / Julia Bauer vom SKV OLG Deutsch Kaltenbrunn lief bei der Weltmeisterschaft in Frankreich auf den guten 31. Endrang.

Freute sich über das Resultat. Die Deutsch Kaltenbrunner Läuferin Julia Bauer.ZVG  |  NOEN
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Die ersten Medaillen der Orientierungslauf Weltmeisterschaften in Frankreich wurden am Dienstag-Abend vergeben. In den Städten Aix-les-Bains und Chambéry wurde die Entscheidung über die Sprintdistanz ausgetragen. In ersterer galt es, sich in den Qualifikationsläufen am Vormittag einen Platz im Finale der besten 15 zu sichern.

Nachdem es im Sprint immer äußerst knapp zur Sache geht, galt es einerseits alles zu geben und andererseits wie immer Fehler zu vermeiden. Für Österreich verlief die Qualifikation durchaus erfolgreich, denn drei der sechs Athleten landeten im Finale, darunter auch Julia Bauer vom SKV OLG Deutsch Kaltenbrunn.

Sie kam als Zehnte ihres Vorlaufs weiter. Neben Bauer war bei den Damen auch Ursula Kadan (TV Fürstenfeld) und bei den Herren Robert Merl (ASKÖ Henndorf) erfolgreich.

In ihrem ersten WM-Finale, und das noch als Juniorin, zeigte Julia Bauer eine durchaus starke Leistung und ergatterte dabei ihre ersten Weltcuppunkte. In den engen und verwinkelten Gassen von Chambéry kam sie gut zurecht und hielt den Rückstand zur Spitze gering. Der 31. Endrang war der Lohn für das solide Rennen. „Das war eine tolle Erfahrung für mich. Dass ich gleich bei meiner ersten Elite-WM ins Finale kam, freute mich sehr“, erzählte eine strahlende Julia Bauer nach dem Rennen.

Ursula Kadan landete als 33. ebenfalls in den Weltcuppunkterängen. Bei den Herren schrieb Robert Merl mit Platz Sieben österreichische Sportgeschichte.