Erstellt am 08. Juni 2011, 00:00

Blutiges Lokalderby. 2. LIGA SÜD / Rudersdorfs Abwehrchef Sascha Klucsarits musste mit einer Schnittwunde ins Spital gebracht werden.

Kopfverletzung. Sascha Klucsarits wurde nach dem Zusammenstoß sofort verarztet. BAUER  |  NOEN
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Es war kein guter Tag für Rudersdorf. Nicht nur die Niederlage gegen Kukmirn schmerzte, auch der Verlust von Abwehrchef Sascha Klucsarits schockte die Maier-Mannen.

Die 82. Minute werden weder Kukmirns Stefan Promitzer noch Klucsarits so schnell vergessen. Promitzer wollte mit dem Fuß den Ball klären, erwischte aber nur den Rudersdorfer Abwehrspieler, der mit dem Kopf zum Spielgerät wollte, und fügte ihm eine Schnittwunde über die Stirn zu. „Es hat ganz wild ausgeschaut“, meinte Rudersdorfs Sportlicher Leiter Klaus Pumm. Sofort eilten Kukmirns Trainer Michael Fiedler und Rudersdorfs „First-Responder“ Markus Pumm auf den Platz und versorgten den blutüberströmten Kicker. „Für die Erstversorgung möchten wir uns ganz herzlich bei den beiden bedanken“, sagte Pumm.

Promitzer sah daraufhin die Rote Karte. „Eine unglückliche Aktion, die passieren kann. Man kann ihm da keine Absicht unterstellen“, sagt Pumm und fügt an: „Klucsarits ist eben ein Spieler, der auf Biegen und Brechen in die Zweikämpfe geht.“ Klucsarits musste genäht werden, durfte aber das Spital noch am selben Tag verlassen. Der Verein wünscht gute Genesung.