Erstellt am 31. Oktober 2012, 00:00

Bombe explodierte: Capar überlebte. 1. Klasse Süd / Wolfaus Mittelfeldkicker Antun Capar musste nach einer Explosion in Kroatien ins Spital eingeliefert werden.

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Von Daniel Fenz

Diese Meldung sorgte beim SV Wolfau für schwere Betroffenheit: Trainer Harald Rehberger erhielt von seinem Spieler Elvis Peco den Anruf, dass Antun Capar (Mittelfeld) einen schweren Arbeitsunfall erlitten hätte. „Capar arbeitet in Kroatien in einer Reycling-Firma. In der Verpackung dürfte eine Bombe oder Sprengkörper gewesen sein. Dieser explodierte“, erzählt Harald Rehberger.

Rehberger: „Capar ist ein richtiger Legionär“ 

Der Kicker hatte großes Glück, dass der Splitter, der ihn im Bauch traf, bei der Explosion ganz blieb. „Wäre der Splitter in kleine Teile zerbrochen, so hätte er sicher keine Chance gehabt“, sagt Rehberger. Für den SV Wolfau wurde der Fußball am Wochenende zur Nebensache. „Der Kroate kickt seit zweieinhalb Jahren für Wolfau. Zudem ist er ein richtiger Legionär, der die 250 Kilometer zwei bis drei Mal in der Woche in Kauf nahm.“ Nach diesem Unfall dürfte er nach Wolfau wohl nicht mehr als Fußballer zurück kehren. Sektionsleiter Ronald Brenner meinte zum Unglück: „Antun sollte kommende Woche das Krankenhaus verlassen können. Dann werden wir mit ihm Kontakt aufnehmen und ihn auch besuchen.“