Stegersbach , Pinkafeld

Erstellt am 28. September 2016, 02:53

von Patrick Bauer

Respekt als Zauberwort im Südschlager. Auf ein intensives und vor allem taktisch extrem interessantes Derby zwischen dem SV Stegersbach und dem SC Pinkafeld dürfen sich die Zuseher am Freitagabend freuen.

Andere Zeitrechnung? Während in Pinkafeld über den Sommer vieles gleich blieb, wurden in Stegersbach einige Steine umgedreht. Mit Max Karner an der Kommandobrücke zeigten Oli Poandl (v.) und Kollegen schon richtig starke Spiele. Nun gehts erneut gegen Pinkafeld und Michael „Herbs“ Oberrisser, die noch im Frühjahr ein 2:0 auf fremder Wiese feierten. Foto: Bauer  |  Patrick Bauer

STEGERSBACH - PINKAFELD, FREITAG, 19.30 UHR.

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In der BVZ Burgenlandliga geht es Schlag auf Schlag. Während das letzte Derby kaum verarbeitet ist, steht schon das nächste auf dem Programm. Zumindest für den SC Pinkafeld, der sein 3:1 gegen Oberwart spätestens am heutigen Mittwoch abgehakt haben muss, denn am Freitagabend geht es nach Stegersbach und die Aufgabe wird ungleich schwieriger. Das wusste auch Cheftrainer Thomas Pratl.

„Man braucht sich ja nur die Tabelle anzusehen, dann weiß man, welches Kaliber uns erwartet“, so der Jung-Trainer, der weiter anfügte: „Sicher ist nur, dass das ein ganz, ganz schweres Spiel für uns wird, auch wenn wir zuletzt aus vier Spielen drei Siege holten und mit Selbstvertrauen runterfahren können, sind wir uns der Schwere der Aufgabe durchaus bewusst.“

Währenddessen stockte in Stegersbach das in diesem Jahr schon richtig rund laufende „Werkl“ zuletzt ein wenig. Erst gab es gegen Horitschon ein 0:0 und auch in Leithaprodersdorf remisierte man mit demselben Ergebnis. „Vielleicht fehlte die letzte Konsequenz“, sagte der Sportliche Leiter Helmut Siderits, um das auch noch weiter auszuführen: „Wir müssen in der Box wieder präsenter werden. Vor allem jetzt gegen Pinkafeld, wo uns ein Team mit enormen Spirit erwartet, welches zudem aggressiv und dynamisch auftritt. Dennoch hoffen wir auf einen Heimsieg und eine tolle Kulisse.“

Mehr Lob für den Gegner geht dann kaum mehr. Außer wenn man Cheftrainer Max Karner heißt. Gleich dreimal wurde der SCP zuletzt beobachtet – auch ein Zeichen von Wertschätzung. „Klar ist, dass sie sehr schwer und sehr unangenehm zu bespielen sind. Zudem haben sie ein Trainerteam mit richtig viel Qualität. Es wird ein ganz enges Spiel.“

Aktuelle Infos. Die Stegersbacher müssen auf die Gesperrten Jan Röhrling und Daniel Siegl verzichten, während Thorsten Schriebl und Franz Faszl wieder zurückkehren. Die Gäste werden derweil komplett die kurze Anreise bestreiten können.