Stegersbach

Erstellt am 26. Oktober 2016, 02:34

von Patrick Bauer

Stegersbacher „Trotzreaktion“ nun gefordert. Der SV Stegersbach haderte nach dem 1:2 in Neuberg und vor der Doppelrunde mit der Chancenverwertung.

Im letzten Drittel hakt es. Schwierig zu eruieren, warum der SV Stegersbach mit Daniel Siegl vor dem Tor oft an sich selbst scheitert. Fehlt die Qualität? Sind es Nachlässigkeiten oder ist es mangelnde Konzentration? Foto: Bauer  |  Patrick Bauer

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Es zieht sich wie ein roter Faden durch den Herbst 2016: Der SV Stegersbach, der fußballerisch zum Besten der BVZ Burgenlandliga zählt, belohnt sich für seine starken Leistungen nicht immer standesgemäß.

Zwar verlor man in Neuberg am Samstag erstmals in dieser Saison ein Spiel, aber davor gab es schon sechs Punkteteilungen, die den Mannen von Max Karner im Kampf an der Spitze nicht wirklich weiterhelfen.

„Wir schlagen uns jede Woche selbst“

So hatte man schon am Dienstag gegen Draßburg, nach Redaktionsschluss, die Chance auf Wiedergutmachung, die aber spätestens in Wimpassing am Sonntag folgen soll. „Ich erwarte nun eine Trotzreaktion und auch eine Steigerung aller“, erklärte der Sportliche Leiter Helmut Siderits noch am Sonntag, der den kommenden Gegner aus Wimpassing wie folgt einschätzte: „Die wurden bis dato unter Wert geschlagen, haben eigentlich super Einzelkicker, sind aber ein Gegner, die jedem wehtun können. Moral, Wille und Einsatz werden entscheidend sein.“

Und eine bessere Ausbeute vor des Gegner’s Tor, so viel ist klar und das wusste auch „Chef“ Karner: „Wir schlagen uns jede Woche selbst. Das ist aber ein Thema, dass wir korrigieren müssen.“ Ein schwieriges Unterfangen, denn ob der richtige Riecher (an)trainierbar ist? Karner: „Schwer.“