Erstellt am 02. November 2011, 00:00

Chance zur Revanche: Heard-Ersatz ist da. BASKETBALL / Bittere Pleite auswärts in Wels , am Freitag solls anders laufen. Operation von Heard gut verlaufen.

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Die gute Nachricht zuerst: Die Operation am Knie von Marcus Heard ist gut verlaufen. Der US-Amerikaner war vor rund zwei Wochen in Wien verprügelt worden (die BVZ berichtete). „Am Montag ist Marcus nach Hause gekommen“, erzählt Obmann Didi Wagner. Zwar sei eine Prognose zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich, aber „wir sind guter Dinge“. Ob und wann Heard wieder Basketballspielen kann, hängt jetzt vom Heilungsprozess ab. „Derzeit eine Prognose abzugeben, ist unmöglich“, sagt Wagner.

Der Ausfall von Heard hat den Güssinger Rittern nicht nur psychisch, sondern auch sportlich hart zugesetzt. Der erfolgreiche Saisonstart mit drei Siegen in Folge wurde von zuerst von Oberwart gestoppt. Gegen Wels setzte es dann sogar eine bittere 101:63-Schlappe. „Die Ausfälle von Heard und Sebastian Koch konnten wir mit unserem Kader nicht verkraften“, sagt Koch. „Wenn zwei Starting Five-Spieler fehlen, dann wird es eng bei uns.“ Ob Koch, der sich am Montag einer Magnetresonanz-Untersuchung unterziehen musste, bis Freitag zum Cup-Viertelfinale wieder fit wird, stand zu Redaktionsschluss noch nicht fest.

Neuer Spieler ist da, aber  vorerst nur zum Testen

 

Wie bereits angekündigt, haben die Verantwortlichen der Knights auf den Ausfall von Heard reagiert. Am Montag traf Edward Johnson in Wien am Flughafen ein. Johnson wird auf der Position vier eingesetzt, vorerst aber nur als Testkandidat. „Wir schauen in den nächsten Tagen, ob es für uns und für ihn passt. Dann schauen wir weiter“, sagt Wagner. Das Engagement von Johnson kann von den Knights jederzeit beendet werden. Johnson spielte zuletzt in Mexiko. Ob er im Cup-Viertelfinale gegen Wels (Freitag, 19.30 Uhr) bereits eingesetzt werden kann, wird kurzfristig entschieden.

Auch wenn die Begegnung gegen die Oberösterreicher ein „Siegen-oder-Fliegen“-Spiel ist, ist für Wagner das Meisterschaftsspiel gegen St. Pölten am Sonntag gleich wichtig. „In unserer derzeitigen Situation ist St. Pölten alles andere als ein leichter Gegner“, warnt Wagner. Die Niederösterreicher haben in der aktuellen Meisterschaft derzeit noch keinen Sieg einfahren können.