Erstellt am 26. Januar 2011, 00:00

Da war mehr möglich. SNOWBOARD /  Julia Dujmovits erreichte bei der Weltmeisterschafte in La Molina, in Spanien, zweimal Rang zehn.

Für die erste Teilnahme von Julia Dujmovits an Weltmeisterschaften sind zwei Top zehn Plätze ein Ergebnis, mit dem man sich sicher nicht verstecken muss. J.FRISCH  |  NOEN
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VON JOSEF FRISCH

Nach Verletzungspech vor Großereignissen in den vergangenen Jahren, konnte Julia Dujmovits in dieser Saison die Vorbereitungen voll mitmachen und sich für die Snowboard-Weltmeisterschaft in La Molina, Spanien, qualifizieren. „Jede, die es in das Finale der besten 16 schafft, hat Chancen auf Medaillenplätze und den Titel“, zeigte sich die Sulzerin vor dem Parallelriesenslalom am Mittwoch voll motiviert.

Mit Topzeiten in der Quali  locker in die Finalrunden

Mit Platz sechs in der Qualifikation schaffte sie auch souverän den Aufstieg in die Finalrunde. Im Achtelfinale gegen Nathalie Desmares handelte sich die Burgenländerin mit einem Ausrutscher leider die Penaltytime von 1,5 Sekunden ein. Im Re-Run brachte die Französin dann einen knappen Vorsprung von 0,29 Sekunden ins Ziel. Für Dujmovits blieb Platz zehn. Claudia Riegler (Silber) und Doris Günter (Bronze) holten Edelmetall für Österreich.

Ein Sturm am Freitag veranlasste eine Verschiebung des Parallelslaloms auf Samstag. Als Dritte der Qualifikation zog Dujmovits in die Finalrunde ein. Der erste Achtelfinallauf ging knapp an ihre Gegnerin, Fränzi Mägert Kohli. Im zweiten Lauf lag die Sulzerin bereits einen Hauch vor der Schweizerin, doch vor dem Ziel rutschte sie weg und brachte den minimalen Vorsprung nicht ins Ziel.

„Sicher bin ich enttäuscht. Bei einer WM zählen halt nur die ersten drei Plätze. Mit einem zehnten Platz kann man nicht zufrieden sein, wenn man in der Quali mit zwei Sicherheitsläufen die drittbeste Zeit holt“, gibt sich die 23-Jährige selbstkritisch. Gold ging an die Norwegerin Hilde Katrine Engeli, vor der Niederländerin Nicolien Sauerbreij. Mit Bronze holte die Österreicherin Claudia Riegler ihre zweite Medaille bei dieser Weltmeisterschaft.