Erstellt am 28. Oktober 2015, 05:47

von Daniel Fenz

Das Duell der Brüder. In Oberwart traf Ex-Linz-Spieler Mathias auf den Kollegen und Bruder Daniel Habesohn. Der Jüngere gewann das Spiel.

Auslosung war perfekt. Oberwarts Mathias Habesohn (r.) traf im zweiten Einzel auf Bruder Dominik Habesohn (l.) Dominik ging mit 3:2 als Sieger vom Platz. Foto: D. Fenz  |  NOEN, D. Fenz
Der Niederösterreicher Mathias Habesohn spielte in der vergangenen Saison noch in Linz. Nach der Fusion musste er sich einen neuen Klub suchen. „Nach dem Gespräch mit Obmann Franz Felber war klar, dass ich nach Oberwart wechsle.“ Habesohn machte schon bei den letzten Spielen mit Oberwart gute Erfahrungen. „Der Verein kann stolz auf seine Leistungen sein.“

Schlager auf der Suche nach neuen Talenten

Für die kommende Saison erhofft sich Habesohn einen Platz unter den Top-Fünf und den wiederholten Einzug ins Intercup-Final-Four. „Die ersten vier der Tabelle sind einfach zu stark. Aber vielleicht peilen wir das einmal in den nächsten Jahren an.“

Für ein Schmankerl sorgte das Aufeinandertreffen mit seinem Bruder Dominik Habesohn am Montagabend in der Volksschulhalle. Die Profis der SG Niederösterreich 1 waren zu stark, das 2:4 kam nicht überraschend. Dass er gegen seinen Bruder verlor, stört den Neo-Oberwarter nicht. „Bei uns gibt es keine Konkurrenz, die Spiele laufen eher emotionslos ab.“

Und auch Dominik Habesohn nahm es vor dem Spiel gelassen: „Natürlich möchte ich gewinnen. Ein Sieg ist eingeplant“, sagte er vor dem Duell. Das war auch so, seineErfahrung im Profi-Geschehen war auch diesmal ausschlaggebend dafür, dass er sich durchsetzte.

Übrigens: Mathias Habesohn ist Trainer in der „Werner Schlager-Akademie“ in Schwechat und bildet dort junge Spieler aus. „Wir sind ein internationales Leistungszentrum, Turniere wie das 26. internationale Turnier am Wochenende in Oberwart kommen da nur recht, um neue Talente zu finden.“