Erstellt am 03. Juni 2015, 09:21

von Daniel Fenz

Das große Zittern. Jetzt beginnen die Rechenspiele: Im Spitzenfeld der Liga kann es bei jeder Begegnung zu einer Entscheidung kommen.

Wer jubelt zum Saisonende? Gegen Bocksdorf hatten die Heiligenbrunner über weite Strecken leichtes Spiel. Dabei siegten die Tot-Mannen trotz schnellem Rückstand noch mit 6:1. Ob nun auch der Meistertitel gefeiert werden darf? Dafür braucht es zumindest einen Umfaller der Schlaininger. Es bleibt spannend. Foto: Ganster  |  NOEN, Carina Ganster

Zwei aus Drei: So lautet das Motto für die verbleibenden beiden Runden. Schlaining, Heiligenbrunn und auch Rotenturm würden gerne den Weg nach oben bestreiten, aber nur zwei dieser eigentlich drei Spitzenteams werden es schaffen. Jetzt heißt es Akkus aufladen, denn schon am kommenden Wochenende werden die Handys glühen, wenn alle drei zeitgleich ihre Aufgaben bewältigen müssen.

Die beste Ausgangssituation hat der ASKÖ Schlaining, der sich mit zwei Siegen den Meistertitel sichern kann. Doch Trainer Ingmar Spendier bringt es auf den Punkt, warum das nicht so leicht ist, wie es sich anhört.

Spendier: „Sind vor Jabing vorgewarnt“

„Es wird wohl das Punktemaximum gegen Jabing und Goberling nötig sein, wenn wir den Aufstieg auch wahrnehmen wollen“, sagte Spendier. Vor allem vor Jabing hat er gehörigen Respekt: „Wir dürften uns zwar noch einen kleinen Umfaller in Form eines Remis leisten, doch auch wenn wir nicht Meister werden, brauchen wir vier Punkte, um aufzusteigen.“

Stark präsentiert sich derzeit der SV Heiligenbrunn, dem gar der Aufstieg als Meister vorschwebt. Co-Trainer Erich Hackl erklärte: „Die Chance auf den Titel lebt und wir sind heiß auf den Meisterteller. Für uns zählen jetzt nur zwei Siege. Wir wollen rauf und werden auch aufsteigen.“

Rotenturm muss auf zwei Umfaller hoffen

Die derzeit schlechtesten Karten hat der Herbstmeister aus Rotenturm, der sich im Frühjahr einfach zu viele Umfaller leistete. Jetzt heißt es hoffen, dass einer der beiden noch Federn lässt und man selbst zweimal gewinnt.

„Wir brauchen gegen Goberling und Bocksdorf zwei Siege. Die werden wir auch einfahren“, zeigt sich Interimstrainer Erhard Tadinger zuversichtlich, der realistisch anfügte: „Wer am Ende oben steht, hat es auch verdient. Ob es sich bei uns dann noch ausgeht, werden wir sehen.“