Erstellt am 25. Mai 2011, 00:00

Das „Spiel der Spiele“. 2. LIGA SÜD / Vorfreude auf den großen Schlager in Jennersdorf ist riesig. Beide Teams gehen optimistisch in die Partie.

VON PATRICK BAUER

JENNERSDORF - DEUTSCH KALTENBRUNN, SAMSTAG, 19 UHR. Superlative, wo man nur hinschaut: Zweiter gegen Erster, beste Rückrundenelf gegen den Winterkönig, stabilste Defensive gegen beste Offensive – „das Spiel der Spiele zwischen zwei Mannschaften, die die2. Liga in diesem Jahr geprägt haben“, bringt es Dt. Kaltenbrunns Kassier Herbert Hütter auf den Punkt. Die Favoritenrolle schiebt der Leader diesmal der Heimelf zu. Hütter: „Für mich ist Jennersdorf der Favorit. Mal sehen, wie sie mit dieser Rolle zurecht kommen.“

Dank des späten Treffers von Christoph Herics gegen Bocksdorf hat die Stefulj-Elf weiter die bessere Ausgangsposition. Selbst mit einem Punkt könnte man unter Umständen leben. Nach der gezeigten Leistung gegen Bocksdorf scheint dies auch das Maximum zu sein. Nur zwei Spieler erreichten Normalform: Tormann Christoph Gaal und der junge Rechtsverteidiger Christoph Flechl lieferten eine gute Partie ab. Der Rest? Die Abwehr in vielen Situationen zu schläfrig und behäbig, im Mittelfeld viel zu viele Fehler. Erst mit den Einwechslungen von Kapitän Jürgen Hütter und Torjäger Jochen Hafner kam mehr Linie, mehr Biss in die Aktionen. Eine Steigerung wird gegen Jennersdorf nötig sein.

In Jennersdorf spielt man dagegen eine fast perfekte Rückrunde. „Wir haben unser erstes Ziel, dass die Meisterschaft spannend bleibt, erreicht“, erzählt Jennersdorfs Sektionsleiter Johann Knaus und fügt an: „Für beide Vereine ist es das Spiel des Jahres.“ Die Pigel-Mannen sind zum richtigen Zeitpunkt in Top-Form. „Wir werden versuchen, unsere spielerische Qualität auszuspielen. Es wird aber sehr viel von der Tagesverfassung abhängen“, meint Knaus, der abschließend sagt: „Das könnte ein wahres Fußballfest werden.“

Bei der Heimelf war Michael Paukowits in Rechnitz angeschlagen. Er dürfte aber fit werden. Deutsch Kaltenbrunn muss vielleicht auf Jürgen Schabhüttl verzichten.