Erstellt am 27. November 2013, 23:59

von Siegfried Prader

Das Team ist zurück. 2. Klasse B Süd / Im letzten Herbst gab es für Dt. Tschantschendorf keinen einzigen Punkt. Ein Jahr später liegt man auf Platz acht.

2. Klasse B Süd. Darko Pavel (in rot), schoss im Herbst sieben der 18 Tore der Deutsch Tschantschendorfer Mannschaft.Siegfried Prader  |  NOEN
Von Siegfried Prader

„Wir blenden zurück“: Vor einem Jahr – gerade um diese Zeit – leckte man in Deutsch Tschantschendorf gerade seine Wunden und war sportlich gesehen im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Nullpunkt angekommen.

In der letzten Herbstrunde hatte es in Tobaj eine 0:3-Derbyklatsche gesetzt, in der Tabelle hatte man keinen einzigen Zähler auf dem Konto.

„Die Jetztzeit“: Die Truppe rund um das Betreuerduo Andreas Steiner und Fredi Klobosits hat in der Hinrunde lediglich vier Niederlagen einstecken müssen, liegt auf einem einstelligen Tabellenplatz (8.) und hat im Nachbarderby immerhin ein 1:1 erreicht. „Ich glaube, wir haben schon im Frühjahr, wo wir immerhin 23 Punkte holten, gezeigt, dass wir die Wende geschafft haben“, resümiert Klobosits, „die Gemeinschaft passt, wir sind auf einem guten Weg.“

„Hatten auch Glück  auf unserer Seite“

Man ist in Tschantschendorf mit der Herbstbilanz zufrieden und trauert auch keinen Punkten nach. „Die Niederlage in Wallendorf tut zwar noch ein wenig weh, dafür hatten wir in den Partien gegen Neuhaus und Burgauberg auch das Glück auf unserer Seite“, so Klobosits.

Zwei Mankos müssen aber doch erwähnt werden. Da ist zum einen das schwache Auftreten in der Fremde, in der Auswärtstabelle ist Deutsch Tschantschendorf mit zwei Punkten aus fünf Spielen nur Letzter. Zudem hat sich auch die Offensive nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

18 Tore sind die schwächste Marke der gesamten Klasse, „Alleinunterhalter“ Darko Pavel hat sieben davon erzielt. Als Nummer zwei scheint mit fünf Toren bereits Bernhard Deutsch auf, der allerdings eigentlich zumeist für die Defensive zuständig war. An eine zusätzliche Offensivkraft wird dennoch nicht gedacht. „Die Mannschaft bleibt so, wie sie ist“, stellt Fredi Klobosits klar, und meint abschließend: „Vielleicht können wir im Frühjahr unsere Chancen besser nützen.“