Erstellt am 26. September 2012, 00:00

Den Erwartungen weit hinterher. 2. Liga Süd / Der ASK Kohfidisch ist in der neuen Liga noch nicht angekommen. Ein direkter Wiederaufstieg ist kaum mehr möglich.

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Von Patrick Bauer

Wieder kein Sieg. Wieder nicht wirklich gut gespielt. Wieder Punkte auf Pinkafeld verloren. Auch wenn der Meistertitel nie wirklich öffentlich kommuniziert wurde, hoffte man doch insgeheim, dass die 2. Liga Süd nur ein einmaliger, kurzfristiger Ausrutscher werden sollte.

Nach zehn Spielen ist festzuhalten: Kohfidisch ist in der neuen Liga noch nicht angekommen. „Wir kommen mit der Spielweise in der 2. Liga noch nicht wirklich klar. Wir sind nicht in der Lage ein Spiel aufzuziehen und wir arbeiten teilweise auch nicht gut gegen den Ball“, sagt Kohfidischs Sportlicher Leiter Josef Balaskovits.

Insgesamt ist die Stimmung rund um den Sportplatz pessimistisch. Auch die Zuseher sind nicht zufrieden mit dem Gezeigten, schwelgen noch immer in Erinnerungen an glorreichere Zeiten. „Wir hatten damals mehr Spielerklasse. Das geht sicher auch nicht spurlos an den jetzigen Kickern vorbei“, so Balaskovits, der aber fordert: „Wenn die jungen Spieler, wie zum Beispiel ein Gaal oder ein Zsifkovits etwas erreichen wollen, darf ihnen so etwas nichts ausmachen und sie müssen lernen damit umzugehen. Wenn man größere Erfolge erzielt, wächst auch das Selbstvertrauen. Zurzeit sind die Spieler sehr verunsichert“.

Im Winter wird man nachlegen, auch ohne Aufstiegschance. Ein Stürmer wird dringend notwendig sein, wenn die Stimmung wieder optimistischer werden soll. Und Siege. Dies hilft bekanntlich am meisten.

Führungskraft. Philipp Schuch ist nach seiner schweren Verletzung noch nicht der Alte. Dennoch ist er einer der Führungsspieler, an denen sich die jungen Kicker aufrichten sollen.

Bauer