Erstellt am 30. März 2016, 04:24

von Daniel Fenz

Der Nachwuchs ist verbesserungswürdig. Der Golfklub Stegersbach besteht seit 1996. Trotz Vorbilder fehlen weitere Profis wie Bernd Wiesberger oder Robin Goger.

Eingespieltes Team. Head-Pro Simon Tarr (rechts), Head-Greenkeeper Killian Reisinger (2.v.r.), Golfmanagerin Astrid Heschl (2.v.l.) und Ex-Haubenkoch Fredy Benkö (l.) sorgen für perfektes Golffeeling in Stegersbach. Foto: D. Fenz  |  NOEN, D. Fenz

Die Reiters Golfschaukel mit 50 Löchern hat sich in den letzten Jahren als Österreichs größtes Golfresort auch international einen Namen gemacht.

„Derzeit halten wir uns bei ungefähr 800 Mitgliedern“, verrät Astrid Heschl, die Leiterin des Golfbüros. Seit rund 400 Jahren stagnieren die Zahlen, „Urgestein“ Heschl, seit 2000 für die Golfschaukel tätig, glaubt, die Gründe zu kennen.

„Zum einen sind uns viele Spieler aus dem Raum Wien abhandengekommen, zum anderen machen uns die in den letzten Jahren aufgetauchten Billigklubs zu schaffen.“ 2016 wird man wieder mit drei Teams (Kampf-, Mid- und Seniorenmannschaft) an diversen Meisterschaften teilnehmen, das Damenteam muss sich erst wieder neu formieren.

Beim Nachwuchs hinkt Stegersbach aber ein wenig nach. An Zugpferden würde es nicht fehlen. Bernd Wiesberger tourt als „Reiters“-Pro durch die ganze Welt, mit dem Neudauberger Robin Goger ist ein echtes „Golfschaukel-Kind“ als Jung-Pro auf der Alps-Tour unterwegs.

Kommenden Samstag startet Stegersbach mit der „Falkensteiner Balance Trophy“ in die Turniersaison, rund 70 weitere werden folgen. Als Höhepunkt steht der Golfmarathon über 45 Löchern auf dem Programm.
Eine Woche später (8. und 9. April) lädt die „Simon Tarr Golf Academy“ zu ihren traditionellen Demo-Days. Dabei kann das „FlightScope x2“-System kennengelernt werden. „Bislang kam diese Technologie nur zur staatlichen Luftraumüberwachung zum Einsatz“, erzählt Head-Pro Simon Tarr stolz.