Erstellt am 20. November 2013, 23:59

von Siegfried Prader

Die Ausfälle waren kaum zu verkraften. 2. Klasse B Süd / Der SC Gerersdorf beklagte im Herbstdurchgang eine lange Verletztenliste und kam daher nie so richtig auf Touren.

Hütete fünf Runden das Tor. Sektionsleiter Christoph Zach sprang ein, ehe ihn Markus Doberer ablöste.Siegfried Prader  |  NOEN, Siegfried Prader
Von Siegfried Prader

Im Sommer war beim SC Gerersdorf so einiges los und der Kader wurde ordentlich durchgemischt. Daher war man auf das Antreten der neu formierten Mannschaft auch recht gespannt.

Spektakulär für die Zuschauer, schlecht für die Punktausbeute

Die Jani-Truppe legte spektakulär los – 4:4 (trotz dreimaliger Zweitoreführung) gegen Mogersdorf sowie ein 3:3 (trotz 3:0-Führung) in Burgauberg – die Zuschauer kamen ordentlich auf ihre Rechnung.

„Spektakulär war es schon, aber diese beiden Partien hätten wir eigentlich gewinnen müssen“, hadert der spielende Sektionsleiter Christoph Zach, er hütete die ersten fünf Runden das Tor ehe der abgesprochene Wechsel mit Markus Doberer über die Bühne ging, noch heute, „somit hätten wir vier Punkte mehr und wären jetzt statt Vorletzter immerhin auf Rang neun.“

Trefferbilanz: Nur drei Tore für Gerersdorf 

Es glückten in der Folge zwar doch noch zwei Siege (gegen Kirchfidisch bzw. in Wallendorf) sowie das 1:1 im Derby gegen Sulz, aber vor allem das Finish avancierte zu einer echten Talfahrt. In den letzten fünf Runden kassierte man ebenso viele Niederlagen mit einer Trefferbilanz von 3:23 Toren!

Mit 39 Gegentoren ist man derzeit die „Schießbude“ der Klasse. „So viel Verletzungspech habe ich noch nie erlebt, alleine beim letzten Spiel in Neuhaus mussten wir neun Leute vorgeben“, nennt der Sektionsleiter den Grund für den Einbruch, „mit weniger Verletzungspech werden wir im Frühjahr in der Tabelle schon noch ein wenig nach oben klettern.“

Als große Motivation gilt Nachbar Sulz, der lediglich zwei Punkte und zwei Ränge entfernt ist.

Ein Mann wird allerdings in der Rückrunde nicht mehr den Dress überstreifen. Markus Lackner wollte seine Karriere eigentlich beenden, aufgrund der vielen Ausfälle wurde dieses „Projekt“ dann verschoben. In Gerersdorf ist man daher auf der Suche nach einem neuen Abwehrchef.