Erstellt am 21. September 2011, 00:00

Die gleichen Probleme. 2. LIGA SÜD / Kukmirn gegen Großpetersdorf heißt es am Wochenende. Beide kämpfen zurzeit um den Anschluss.

Fokus auf Kukmirn. Wolfgang Schneller (r.) und Rene Varga (m.) wollen punkten.BAUER  |  NOEN
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VON PATRICK BAUER

Bei beiden Vereinen war am letzten Spieltag trotz Niederlagen sicher nicht alles schlecht. Großpetersdorf stand, bis auf den Gegentreffer, über weite Phasen in der Defensive sicher und Kukmirn war in Markt Allhau 65 Minuten spielerisch die bessere Elf, auch wenn zwingende Abschlüsse fehlten. Dies kritisierte Kukmirns Pressesprecher Franz Hütter: „Spielerisch ist das mehr als im letzten Jahr, aber es wird zu wenig auf den Endzweck hingearbeitet. Den Ball reintragen funktioniert nicht.“

Sowohl Großpetersdorf, als auch Kukmirn gingen in der Sommerpause neue Wege. Beide starteten mit jungen, engagierten Trainern in die Saison - bei Großpetersdorf übernahm Mario Portschy und bei Kukmirn ist Joachim Steiner seit der Sommerpause alleiniger Chefcoach. Noch sucht man aber nach der richtigen Abstimmung. Großpetersdorfs Obmann Harald Schneller: „Wir kommen einfach nicht ins Spiel. Ich kann es mir nicht erklären. Es gelingt uns zu wenig und auch das Glück fehlt.“

Die Erwartungen für das Wochenende definieren die beiden Verantwortlichen so, Harald Schneller: „Tugenden, wie kratzen, beißen und zwicken sind gefordert.“ Und Kukmirns Franz Hütter meint zum nächsten Spieltag: „Die Heimspiele sollte man gewinnen.“ Sonst rutscht man wieder dort hin, wo man eigentlich nicht mehr hin wollte.