Erstellt am 02. Februar 2011, 00:00

Die Partie verschlafen. LETZTE RUNDE / Gegen Wels verloren die Güssinger Ritter auch wegen eines schlechten ersten Viertels mit 91:72.

Knights-Legionär Marcus Heard und sein Team hatten in Wels kaum eine Chance. Nach einem, laut Headcoach Robert Langer „verschlafenen“ Viertel, kamen die Knights nicht mehr richtig auf Touren.  |  NOEN
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WELS - GÜSSING 91:72. Die Auszeit durch das Cup-Final Four am Wochenende kommt Güssing gerade Recht. „Um die Batterien aufzuladen“, wie Headcoach Robert Langer zurecht meinte. Gegen Wels waren die Güssinger Ritter vor allem im ersten Viertel chancenlos.

Die Oberösterreicher, die das Spiel im Aktivpark ja verloren hatten und gemeinsam mit Graz, Vienna und Güssing wohl um die beiden verbleibenden Play off-Plätze in der Hauptrunde zwei kämpfen werden, legten mit einem 30:11 nach dem ersten Abschnitt den Grundstein für den überlegenen Sieg. Im zweiten Viertel kämpften sich die Südburgenländer zwar wieder zurück ins Spiel und gewannen mit 27:16. Zur Pause lag Güssing gerade einmal acht Punkte zurück, vor allem auch deswegen, weil Wels die hochprozentige Trefferquote vom Beginn nicht halten konnte.

Nach Seitenwechsel legte aber wieder der Gastgeber einen Zahn zu. Nach vier Dreiern in Folge schien das Spiel für die Knights abermals gelaufen zu sein, doch wieder gelang der Umschwung: Mit einem 13:0-Lauf machten die Ritter die Schwächephase Anfang des dritten Viertels wieder wett. Doch das Spiel endete wie es angefangen hatte – mit einer Wiederholung des ersten Viertels.

Güssing wollte nichts gelingen, dafür spielte Wels den Vorteil der langen Bank mit vielen hochkarätigen Legionären voll aus. „Wir haben das Spiel schon durch einen unglaublich schlechten Start in das erste Viertel verloren“, meinte Langer. Die besten Werfer waren einmal mehr Aleksander „Aco“ Djuric (17), Sebastian Koch (14) und Marcus Heard (13).