Erstellt am 27. März 2013, 00:00

Diebstahl in Kabine. 2. Liga Süd / Während die Kicker aus Kohfidisch gegen Heiligenbrunn um Punkte kämpften, wurde die Heimkabine geplündert.

Von Patrick Bauer

FUSSBALL / Nicht zum ersten Mal sorgen heuer Einbrecher für Aufregung auf den südburgenländischen Fußballplätzen. Vor knapp einem Monat wurden bei einem Freundschaftsspiel zwischen Güssing und Deutsch Kaltenbrunn einige Autos ausgeraubt. Dieses Mal erwischte es den ASKÖ Kohfidisch.

Noch in der ersten Halbzeit brachen unbekannte Täter in die Heimkabine von Kohfidisch ein und stahlen Wertgegenstände und Geld. Die verdutzten Kicker kamen zur Pause in die Kabine und sahen, dass viele ihrer Sachen fehlten. „Das war ein Wahnsinn. Wir sind total ausgeraubt worden“, hadert Kohfidischs Trainer Heinz Thek. Aber nicht nur seine Kicker, auch die Schiedsrichter erlitten schmerzhafte Verluste, die laut Polizei rund 1.500 Euro betragen.

Heiligenbrunner hatten  „dieses Mal“ Glück

Einzig die Gäste aus Heiligenbrunn hatten Glück. Diese schlossen kurz vor dem Ankick ihre Kabine ab. „Dieses Mal haben wir Glück gehabt, weil an der Kabinentür ein Schlüssel steckte und wir mal zugesperrt haben“, sagte Heiligenbrunns Sportlicher Leiter Hermann Garger. Die Kohfidischer Kicker hatten nicht so viel Glück und meldeten den Raub umgehend bei der dafür zuständigen Polizei.

Diese verfolgten sofort verdächtige Personen. Noch am selben Tag wurde aber dementiert, dass es sich dabei um die Täter handelt. „Es ist beträchtlicher Schaden entstanden. Dabei ist der Wert der Sachen höher, als der eigentliche Schaden“, so Heinz Thek. Dazu komme noch der zusätzliche Aufwand für alle, Stichwort: Sperren der Bankomatkarten. Eines ist klar: Noch einmal wird die Kabine nicht offen gelassen. Ab sofort wird zugesperrt! Den Spielbericht lesen Sie auf Seite 72.