Erstellt am 24. September 2013, 16:30

„Dieses Spiel haben wir uns erarbeitet“. ÖFB-Samsung-Cup / Der SC Pinkafeld hofft gegen den Bundesligisten WAC auf die große Sensation, auch wenn die Chance klein ist.

Konzentriert. Der SC Pinkafeld und Martin Kollowein (l.) müssen gegen den WAC konsequent verteidigen, um eine Chance zu haben. Fehler darf man sich nicht erlauben. Foto: Bauer  |  NOEN, Bauer
Von Patrick Bauer

PINKAFELD - WAC, MITTWOCH, 18.30 UHR. Der ÖFB-Cup steht an. Am heutigen Mittwoch trifft der SC Pinkafeld in der zweiten Runde auf den Bundesligisten vom Wolfsburger AC. Natürlich ist der Aufsteiger krasser Außenseiter, wenn es gegen die Profis aus Kärnten mit Trainer Didi Kühbauer geht.

Dieser hat natürlich auch den Vorteil, dass sein Bruder Josef erst am vergangenen Samstag als Marzer-Cheftrainer in Pinkafeld weilte und seinem Bruder so wertvolle Tipps auf den Weg geben konnte.

Pinkafeld will gegen Kühbauer-Elf Nadelstiche setzen

Und dennoch ist man vorsichtig optimistisch im Lager der Pinkafelder. Defensiver als sonst will man es anlegen und vielleicht den einen oder anderen Nadelstich setzen, um dann eiskalt zuzuschlagen.

„Natürlich können wir unser Spiel nicht wie in der Burgenlandliga anlegen. Aber wir wollen uns nicht am eigenen Sechzehner verbarrikadieren, sondern ein gutes Spiel abliefern“, sagt Trainer Andreas Konrad, der auf alle Kaderspieler zurückgreifen kann.

„Im Cup ist sowieso immer alles möglich“

Einzig Marc Kerschbaumer, der beim U19-Damennationalteam in leitender Funktion tätig ist, ist noch fraglich. Sollte aber gestern die EM-Qualifikation geglückt sein (Anm., nach Redaktionsschluss), wird auch Kerschbaumer spielen können. „Ich hoffe, dass er dann die Freigabe bekommt“, so Konrad. Ganz Pinkafeld hofft nun auf viele Zuseher, die die Mannen rund um Kapitän Andreas Neubauer zur Sensation treiben.

„Für unsere Burschen ist das eine super Sache. Wir haben uns dieses Spiel erarbeitet. Wir hoffen jetzt auf viele Zuseher, auch weil Didi Kühbauer Trainer beim WAC ist. Und im Cup ist sowieso immer alles möglich.“ Die Chance auf eine Überraschung lebt – wie immer im Cup.