Erstellt am 01. Juni 2011, 00:00

Doleschal folgt auf Fuchs. 2. LIGA SÜD / Karl Doleschal wird Wiesfleck zumindest bis Saisonende betreuen. Wehmut beim Abschied von Klaus Fuchs.

Neuer Trainer. Karl Doleschal übernimmt zumindest bis zum Saisonende in Wiesfleck. DANIEL FENZ  |  NOEN
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VON PATRICK BAUER

Bei seinem Trainerdebüt in Wiesfleck feierte Karl Doleschal gleich seinen ersten Sieg. Nach den Leistungen in der Rückrunde war ein Trainerwechsel unumgänglich, auch wenn Obmann Horst Gamauf sehr gerne mit Klaus Fuchs weitergemacht hätte: „Wir haben uns einvernehmlich getrennt. Klaus wollte uns mit dieser Entscheidung vielleicht den letzten Kick geben. Sektionsleiter Ernst Kirnbauer und auch mir persönlich tut diese Entscheidung sehr leid.“ Man schätzt den Steirer, der in Wiesfleck gute bis sehr gute Arbeit verrichtete, weiterhin. Dass es am Ende nicht mehr ging, will der Obmann nicht dem Trainer in die Schuhe schieben: „Wir bedanken uns für seine Arbeit. Er ist ein absoluter Fachmann und ein korrekter Mensch. Es hat sicher keiner gegen den Trainer gespielt, aber leider haben wir kaum andere Möglichkeiten.“

SC Wiesfleck sucht  einen neuen Vorstand

Der Trainerwechsel wurde von einigen im Umfeld gefordert. „Irgendwann war der Druck von außen zu groß und wir mussten irgendetwas machen“, so Gamauf weiter. Zum neuen Trainer sagt der Obmann: „Wir haben Doleschal interimistisch für die letzten Spiele installiert und mit dem Training betraut.“ Ob es eine längerfristige Zusammenarbeit gibt, ist noch ungewiss. Denn es wird im Sommer einige Veränderungen im Verein geben, da ein neuer Vorstand gesucht wird. „Ich will dem neuen Vorstand nichts vorwegnehmen und jetzt sagen, Doleschal bleibt länger. Nach Möglichkeit sollten diese Veränderungen schnell gehen, denn ein Vorstandswechsel ist nie förderlich. Ich hoffe, dass man sich schnell formiert, um danach kontinuierlich zu arbeiten und die Planungen aufzunehmen“, sagte Gamauf zur Vorstandsthematik.

Wer die Nachfolge antreten wird, ist noch nicht entschieden, aber „es gibt einige Namen, die beteuern, dass ihnen der Verein am Herzen liegt. Das müssen sie jetzt beweisen.“ Gamauf selbst war knapp elf Jahre im Amt. „Man verbraucht sich ein wenig. Jetzt gilt es, eine neue, schlagkräftige Truppe aufzustellen.“