Erstellt am 02. März 2016, 04:24

von Daniel Fenz

Dujmovits: „Platz 26 Kein Beinbruch“. Julia Dujmovits riskierte in der Türkei zu viel und belegte nur Platz 26. Dafür wurde das Projekt „Olympiagold 2.0“ eingeläutet.

Letztes Rennen. Olympiasiegerin Julia Dujmovits fährt am Wochenende in Deutschland. Dann startet bereits die Vorbereitung für die nächste Saison. Foto: zVg/Miha Matavz  |  NOEN, Miha Matavz

Für die Sulzerin Julia Dujmovits gibt es ab sofort ein großes Ziel, dem sie alles unterordnet. „Ich möchte noch einmal Olympiasiegerin werden“, erklärte die Goldmedaillengewinnerin von Sotschi im Vorfeld des Weltcuprennens von Kayseri bereits mit Blickrichtung Pyeongchang 2018.

Schlechte Sicht – und gestürzt

Also war die Weltcup-Premiere in der Türkei am Samstag auch quasi der erste Test auf dem Weg in Richtung Olympia. Die Südburgenländerin wollte dabei auf dem neuen Hang mit steilen und flachen Passagen im Parallel-Riesentorlauf ihr gutes Gefühl aus dem Training in den Wettkampf mitnehmen – das klappte nur auf Raten.

Die 28-Jährige hatte so wie ihre Kolleginnen schlechte Sicht, die Folge: „Sie riskierte zu viel und kam zu Sturz“, erzählte Manager Michael Holzer. Wenigstens etwas: Die aktuelle Olympiasiegerin blieb unverletzt.

Fazit des ersten Weltcup-Testlaufs für Olympia 2.0: „Es ist kein Beinbruch, nicht einmal ein Ellbogen. Aber natürlich freut man sich nicht, wenn man vorzeitig ausscheidet.“ Übrigens: Slalom-Olympiasiegerin Dujmovits wird ihren Trainingsschwerpunkt in Zukunft auf den Riesentorlauf legen. Positiver Nebeneffekt in der Türkei: Das neue Board funktionierte super.

„Gut zu wissen, dass das Material bereits passt.“ Das Saisonabschlussrennen findet am kommenden Sonntag in Winterberg (Deutschland) statt. Dort soll der nächste Schritt unter Wettkampfbedingungen gesetzt werden: Stichwort Olympia 2.0.