Erstellt am 03. Februar 2016, 04:53

von Daniel Fenz

Dujmovits um 0,04 Hundertstel zu spät. Die Sulzerin verlor ihren Lauf im Viertelfinale gegen die Österreicherin Claudia Riegler. Sie war darüber kurz enttäuscht.

Zog den Kürzeren. Olympiasiegerin Julia Dujmovits verlor gegen Claudia Riegler nur ganz knapp. Foto: zVg/FIS Miha Matavz  |  NOEN, Photo: Miha Matavz

Julia Dujmovits hatte sich fest vorgenommen, den Weltcup-Lauf in Moskau auf einem Stockerlplatz zu beenden (

und unten). Daraus wurde es aber leider nichts, nur 0,04 entschieden über das vorzeitige Aus im Viertelfinale gegen ihre österreichische Kollegin Claudia Riegler – sie wurde Vierte.

Coole Stimmung auf der Rampe in Russland

„Natürlich hat sie ihre Zielsetzung nicht erreicht. Julia war kurz darüber enttäuscht. Das ist aber nicht endlos, sie bereitet sich auf die nächsten Rennen vor“, berichtete ihr Manager Michael Holzer. Die Südburgenländerin versucht nun, den Fokus zu halten. „Es war eine knappe Entscheidung, 0,04 Sekunden sind quasi nichts.“

Die Stimmung hingegen war in Russland cool, davon war Dujmovits begeistert. Nun findet eine zweiwöchige Rennpause statt, ehe am 16. Februar die Österreichische Meisterschaft im Parallel-Slalom stattfinden soll. „Die Frage ist, ob es die Bedingungen zulassen, eine Meisterschaft durchzuführen. Julia wird sich auf das Rennen und die Verhältnisse einstellen. Natürlich wäre ein Meistertitel schön.“

Jud trotz leichter Schmerzen im Einsatz

Der Mühlgrabener Sebastian Jud startete währenddessen beim Europacup im deutschen Grasgehren (Allgäu). Er war trotz leichter Schmerzen am Start. „Die Qualifikation habe ich jedoch nicht geschafft. Das Niveau im Europacup ist zu hoch, um mit einer normalen Leistung vorne dabei zu sein“, meint Jud.

„Hoffentlich bin ich diese Woche wieder fit und kann dann nächstes Wochenende schmerzfrei in der Schweiz starten. Derzeit kann ich mich nicht zu 100 Prozent auf das Fahren konzentrieren.“