Erstellt am 24. April 2013, 00:00

Ein Spiel entscheidet. Play off / Sieg und Niederlage der Güssing Knights im Viertelfinale. Jetzt entscheidet das fünfte Spiel in Kapfenberg über den Aufstieg.

Beinhartes Play off-Duell. Die Güssing Knights (links Claudio Vancura und Dario Hunt) liefern sich mit den Kapfenberg Bulls einen knallharten Kampf, der über fünf Runden geht. Morgen, Donnerstag fällt in Kapfenberg die Entscheidung über den Aufstieg ins Halbfinale. Spiel fünf Donnerstag, 25. April, 19.30 Uhr, in Kapfenberg Fanbus-Infos unter 0664/ 4265356. Foto: Pekovics  |  NOEN, Pekovics

Von Michael Pekovics

Schon jetzt ist diese Saison die erfolgreichste in der Geschichte der Güssing Knights. Noch nie standen die Ritter in einem fünften Spiel um den Einzug ins Halbfinale. Nach dem Sieg im dritten und der Niederlage im vierten Spiel (siehe Ergebnisse links oben) spitzt sich nun alles auf die entscheidende Begegnung in Kapfenberg zu.

„Warum leicht, wenn?s schwer auch geht“, sagt der Sportliche Leiter Daniel Müllner auf die Frage, warum die Knights das vierte Spiel verloren haben. Denn eigentlich hatten die Ritter alle Trümpfe in der Hand, lagen zu Beginn des vierten Viertels nach einem starken Lauf im dritten Abschnitt nur drei Punkte zurück. Doch dann gelang mehr als vier Minuten lang kein Punkt, die Kapfenberger Legionärstruppe nutzte das eiskalt aus und spielte den Vorsprung nicht nur trocken nach Hause sondern baute ihn in den letzten Spielminuten, als Güssing schon stehend K.O. war, sogar noch aus. „In diesem Spiel hat man gesehen, dass wir nur dann eine Chance haben, wenn alle eine Top-Leistung bringen“, analysiert Müllner. „Wenn nur zwei Spieler auslassen, dann funktioniert unser Spiel nicht.“

Schlüssel zum Sieg? „Harte Verteidigung"

Geht es nach dem Gesetz der Serie, müsste Güssing nach den Siegen in Spiel eins und drei auch das fünfte Duell gewinnen. „Jetzt sind wieder wir dran mit gewinnen“, ist Müllner zuversichtlich. „Der Schlüssel zum Sieg wird sein, mit harter Verteidigung aufzutreten. Unser Ziel muss sein, Kapfenberg auf rund 70 Punkten zu halten. Dann haben wir eine Chance auf den Sieg.“ Auch wenn das 2:2 gegen einen aktuellen Meisterschaftsfavoriten schon „eine Sensation“ sei, fordert Müllner dennoch: „Kämpfen, kratzen beißen – mit Teambasketball können wir es schaffen.“