Erstellt am 24. Oktober 2012, 00:00

Ein Spiel entscheidet. Tennis / Die Mannen aus Oberwart mit Clemens Weinhandl haben es in der Hand. Der Aufstieg steht und fällt mit dem Sieg gegen Klagenfurt.

Von Daniel Fenz

Im letzten bedeutungslosen Gruppenspiel des Aufstiegsturniers in die Bundesliga 35+ spielten die Oberwarter beim steirischen Meister Park Klub Graz. Clemens Weinhandl gewann sein Duell gegen Christian Gesek mit 6:1 und 6:1 klar.

„Ich war sehr zufrieden mit dem, was ich gezeigt habe“, freute sich Weinhandl über den Erfolg. Zu einem Krimi kam es hingegen zwischen Uwe Hofstädter und Helmut Jungwirth. Dennoch entschied den Krimi der Oberwarter Hofstädter nach drei Stunden für sich. Auf Nummer drei wurde um ersten Mal Niki Krobath eingesetzt, er sorgte jedoch für keinen Punkt. Mannschaftsführer Klaus Kojnek entschied hingegen sein hitziges Spiel gegen Udo Philip. Willi Kienegger – als Joker gedacht – verlor ebenfalls. Nach dem 3:2-Zwischenstand sorgten Weinhandl und Kojnek mit ihrem Doppelsieg für den 4:3-Endstand der Oberwarter.

„Aus meiner Sicht war das Spiel vor allem für das Selbstvertrauen von Klaus Kojnek und Uwe Hofstädter wichtig. Denn mit einer Niederlage am Samstag (Anm.: 11 Uhr, in Klagenfurt) wären alle Siege der heurigen Saison in der +35-Meisterschaft umsonst.“ Oberwart geht als leichter Favorit in die entscheidende Partie um den Aufstieg in die Bundesliga. Nummer eins bei Klagenfurt ist der ehemalige slowenische Davis-Cup-Akteur Tkalec. Im zweiten Spiel ist Oberwart klarer Außenseiter. Die restlichen Einzelspiele sollten eigentlich gewonnen werden können. „Die Chancen stehen 60 zu 40 für uns“, zeigt sich Weinhandl jedenfalls zuversichtlich.

Mit einem Sieg würde Oberwart 2013 in der höchsten österreichischen Liga 35+ spielen, bei einer Niederlage nur in der burgenländischen Landesliga. „Für uns steht und fällt also alles mit einem Spiel.“