Erstellt am 01. Dezember 2010, 00:00

Ein Volleyball-Krimi. VOLLEYBALL / Mit dem Zittersieg gegen Langenlebarn haben die Güssinger Mädels den letzten Tabellenplatz verlassen.

Güssings Libero Barbara Hammerl mit einer gelungenen Annahme. Vor allem in den ersten beiden Sätzen waren die Güssingerinnen tonangebend. J.FRISCH  |  NOEN
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VON JOSEF FRISCH

2.BUNDESLIGA OST DAMEN UNION GÜSSING - SPORTUNION LANGENLEBARN 3:2 (25: 17, 25:19, 20:25, 17:25, 15:13). Vor der gut gefüllten Halle im Aktivpark wollten die Güssinger „Wallabys“ am vergangenen Sonntag endlich wieder einen Sieg einfahren. Zu Gast war Sportunion Langenlebarn, die als Tabellenfünfte doch leicht zu favorisieren waren. In den ersten zwei Sätzen war allerdings von der Favoritenrolle der Gäste nicht viel zu sehen.

Die Heimischen dominierten eindeutig das Geschehen. Gute Annahmen und sicheres Service wurden mit tollen Blocks und guten Angriffen in Punkte umgewandelt. Auch ein kleiner Rückstand zu Beginn des zweiten Satzes brachte die Güssingerinnen nicht aus dem Konzept. Das schaffte erst eine klare 18:13-Führung im dritten Durchgang.

Schon schien das Match entschieden und die vollen drei Punkte auf dem Konto der Burgenländerinnen, als sie plötzlich völlig von der Rolle waren. Die Gegner landeten Punkt um Punkt, holten in einer beispiellosen Serie elf Punkte und stellten auf 18:24. Zwei Satzbälle wehrten die „Wallabys“ noch ab, aber der Satz ging 20:25 verloren.

Nun hatten die Niederösterreicherinnen das Kommando und gestatteten den Heimischen im vierten Heat nur 17 Punkte. Gleichstand und der fünfte kurze Satz mussten die Entscheidung bringen. Obwohl die Güssingerinnen wieder besser ins Spiel fanden, hatten die Gäste bald einen kleinen Vorsprung herausgespielt. Mit viel Kampfgeist blieben die Heimischen aber am Ball und drei Superpunkte von Yvonne Burits brachten schließlich die Wende zum glücklichen 15:13 und dem dritten Erfolg der Güssingerinnen in der 2. Bundesliga.

„Nach den allzu leicht gewonnenen ersten zwei Sätzen entwickelte sich das Match noch zu einer Zitterpartie. Zum Glück zu unseren Gunsten“, so Güssings Coach Helmut Gallaun. Damit haben die Güssingerinnen vorerst die rote Laterne an den AVC Klagenfurt abgegeben.