Erstellt am 08. Juni 2016, 04:10

von Patrick Bauer

Eine harte Prüfung für die Oberwarter. Nach dem Abstieg aus der Ostliga, weiß beim SV Oberwart keiner so recht, wie es in naher Zukunft weitergehen soll.

Wer bleibt und wer geht? Die Fußballer beim SV Oberwart kicken gerne für den SV Oberwart, aber gut möglich, dass sich Philip Penzinger (r.) nach schweren Monaten anderen Aufgaben zuwenden. Steht der Traditionsklub dann ohne Spieler da? Zumindest kein unrealistisches Szenario. Foto: Ivansich  |  NOEN, Ivansich

Am Samstag stieg in Oberwart nach dem 1:6 in Neusiedl die Saisonanalyse. Dabei wollte man eruieren, wer den Weg zurück in die BVZ Burgenlandliga mitmachen wolle und wer nicht und zudem eine erste Auszahlung nach langen und trockenen Monaten vornehmen. Passiert ist wenig bis nichts, weder, wie der Kader im neuen Jahr aussehen soll, noch auf finanzieller Ebene. Die Kicker wurden auf diese Woche vertröstet. Fix ist nur: Die Zeit drängt.

So wird Trainer Richard Niederbacher, der sich zu Redaktionsschluss in intensiven Gesprächen mit dem SV Stegersbach befand und diese auch kurz vor Abschluss standen, mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr den Cheftrainer geben. Eine endgültige Entscheidung stand zwar noch aus, aber „das wird wohl klappen“, sagte Niederbacher noch am Montagabend der BVZ.

Wirklich fixen Abgang gibt es bis auf die drei Kroaten Jurica Pranjic, Pejo Pejic und Zvonimir Ziger, die zuletzt auch nicht mehr dabei waren, keinen. Prinzipiell kicken die Spieler gerne beim Traditionsklub, aber es könnte auch zu einem Totalumbruch kommen. Leitgeb: „Vieles steht noch in den Sternen. Wir werden nun einige Gespräche führen, wer bleiben und wer gehen will. Wenn sich jemand verändern will, sind wir aber keinem böse.“