Erstellt am 05. November 2013, 11:35

„Einige kochten ihr eigenes Süppchen“. Obmann geht / Nach sechs Jahren legt Manfred Deutsch sein Amt als Obmann in Jennersdorf zurück. Nachfolger wird Stefan Tasch.

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Von Patrick Bauer

Am heutigen Mittwoch geht in Jennersdorf eine Ära zu Ende. Manfred Deutsch, seit sechs Jahren an der Spitze des UFC, wird sein Amt bei der Generalversammlung um 19.30 Uhr im Burgenlandhof zur Verfügung stellen. Mit ihm scheiden auch Schriftführer Harald Wagner, Schriftführer-Stellvertreterin Karin Hirczy-Hirtenfelder und Kassierin Gerlinde Weber aus.

Aufstieg als Ziel im ersten Jahr geschafft 

Die Gründe erläutert der Obmann folgendermaßen: „Es ist so, dass in letzter Zeit viele ihr eigenes Süppchen kochten und ihre Aufgabenbereiche, für die sie eigentlich zuständig waren, nicht eingehalten haben. Es wurden viele falsche Informationen weitergegeben. Das haben wir nicht nötig. Wir sind vor vier Jahren mit dem Ziel angetreten, dass wir in unserer Amtsperiode den Aufstieg in die BVZ Burgenlandliga schaffen. Das haben wir schon im ersten Jahr geschafft. Wir haben sehr erfolgreich gearbeitet.“

In der Amtszeit von Manfred Deutsch wurde vieles bewegt. Zu den größten Erfolgen zählt natürlich der Aufstieg aus der 2. Liga in die BVZ Burgenlandliga im Jahr 2009/10. Dazu schaffte man zweimal den Klassenerhalt und auch die Jugendarbeit kann sich sehen lassen, denn viele Kicker stehen an der Schwelle zur Kampfmannschaft. Mit gemischten Gefühlen äußerte sich der derzeitige Trainer Joachim Poandl zum Wechsel in der Führungsetage: „Ich kann nur sagen, dass der Vorstand sehr gut gearbeitet hat und sehr loyal war. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken.“

Ein Nachfolger steht schon ante portas. Es handelt sich hierbei wohl um Stefan Tasch, der als Manager bei der Firma lumitech in Jennersdorf sehr erfolgreich agiert. Dieser hielt sich noch bedeckt, aber er dürfte das Rennen wohl machen. Für Deutsch ist die Sache ohnehin schon klar: „Tasch wäre mit Sicherheit ein Top-Mann für den UFC.“