Erstellt am 25. März 2013, 21:40

Empfehlung für den Kader abgegeben. Tadellose Leistung / Sebastian Jud begibt sich auf die Spuren von Bruder Florian Jud. Er könnte schon bald im ÖSV-Kader fahren.

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Von Daniel Fenz

SNOWBOARD / In Abwesenheit seines Bruders Florian Jud gläntzte der Mühlgrabener Sebastian Jud bei den Snowboardcross-Rennen (Europacup) in Lenk (Schweiz). Er vertrat als einziger Sportler das Burgenland. Während Matthias Feymann seine schulischen Pflichten in der HTL Eisenstadt wahrnehmen musste, ist Florian Jud verletzt.

Zum Schluss auf  Platz 14 gefahren

Doch auch ohne seine Landsmänner gab der Südburgenländer auf seinem Snowboard Gas. Am Freitag qualifizierte er sich ohne Probleme für die Finale. Nach einer souveränen Leistung im ersten Lauf, verpasste er im Viertelfinale den Aufstieg nur um zwei Meter. Mit Platz zwölf des über 60 Athleten starken Feldes, errang er sein bisher bestes Europacup-Ergebnis.

Zum Saisonabschluss am Samstag legte Jud mit Platz 14 nochmals eine Topleistung auf den Schnee. Mit diesen beiden Platzierungen erfüllte er ein weiteres Kriterium für die Aufnahme in den ÖSV-Nachwuchskader (Österreichischer Skiverband). Zwei Kriterien hatte er davor schon auf sein Konto gebucht. „Noch ist nichts offiziell, doch die Fakten sprechen eindeutig für ihn. Seine Saison verlief sensationell. Anfang Mai wird der ÖSV die neuen Kadermitglieder bekannt geben, dann wissen wir mehr“, berichtet Teammanager Christoph Kuh.

Wird der zweite Jud-Bruder in den ÖSV bestellt, hätte die Snowboardsparte des Burgenländischen Skiverbandes in den letzten vier Jahren drei Athleten an die nationale Spitze dieser spektakulären Sportart gebracht. „Eine herausragende Leistung.“

Für Burgenlands Snowboardcrosser ist mit den Rennen die Saison beendet. Alle Athleten verbuchten für sich herausragende Erfolge.