Erstellt am 13. April 2016, 07:50

von Daniel Fenz

Entscheidung um den Aufstieg vertagt. Jennersdorfs Frauen konnten in Graz noch nicht über den großen Erfolg jubeln.

Grund zum Jubeln gab es nur im ersten Satz. Anna Werkovits, Kathrin Kahr, Jacqueline Dax und Sandra Paukowits (v.l.) in der ASKÖ-Halle in Graz. Foto: D. Fenz  |  NOEN, D. Fenz

GRAZ - JENNERSDORF 3:1. Zur Unterstützung ihrer Spielerinnen war ein voll besetzter Bus mit Fans nach Graz gereist. Sie wollten mit der Mannschaft gemeinsam den vorzeitigen Aufstieg in die 2. Bundesliga feiern. Daraus wurde vorerst nichts.

Die Entscheidung folgt jetzt in zwei Spielen

Denn schon im ersten Satz war klar, dass es die Konkurrenz aus Graz den Südburgenländerinnen nicht so einfach machen werde. Wurde der erste Satz noch knapp mit 26:24 gewonnen, so gingen die nächsten drei Durchgänge an die Steirerinnen. Entsprechend enttäuscht waren Jennersdorfs Frauen nach dieser Niederlage auch – beenden sie damit den Grunddurchgang nur auf Platz vier, bei einem Sieg wären Rang drei und der Aufstieg fixiert gewesen.

Noch lebt die Chance aber. Die Entscheidung um den Aufstieg muss in zwei Kreuzspielen gegen den Vierten des Pool A, Brückl Hotvolleys, erfolgen. Besagte Duelle finden am 23. und 30. April statt.

Anna Brückler, Diagonalspielerin, resümierte: „Diese Niederlage in Graz motiviert uns nur noch mehr, in den kommenden Trainingseinheiten alles zu geben, um dann in den zwei Kreuzspielen die bestmögliche Leistung zu erzielen.“

Mittelblockerin Kathrin Kahr sagt zum geplanten Aufstieg: „Wir wollen jetzt unbedingt gewinnen und aufsteigen. Das wäre die Krönung einer sehr erfolgreichen, aber auch anstrengenden Saison.“ Für den Sportlichen Leiter Manfred Forjan ist der Aufstieg kein Muss, es wäre aber alles dafür angerichtet: „Schaffen wir den Aufstieg, werden wir sicher mit der gleichen Mannschaft spielen. Finanziell ist alles im Rahmen, wir könnten oben bestehen.“