Erstellt am 29. Februar 2012, 00:00

Erster Vorgeschmack . SNOWBOARD / Florian Jud testete die Olympia-Strecke im russischen Sotschi. Julia Dujmovits peilt dort 2014 eine Medaille an.

VON DANIEL FENZ

Der Mühlgrabener Sebastian Jud nahm beim FIS-Rennen in Dolni Morava (Tschechien) teil. Jud stieß zwar noch nicht weiter als bis in das Viertelfinale vor. Doch die Geschwindigkeit auf dem Board sowie der notwendige Mut zum Risiko waren vorhanden.

Mit Platz 13 am Samstag und dem zehnten Rang am Sonntag war er zufrieden. „Mir fehlt teilweise noch das notwendige Quäntchen Glück, um noch weiter nach vor zu kommen. Doch bin gut drauf“, analysierte Sebastian Jud seine Rennen.

Bruder Florian testete hingegen mit dem Europacup-Team des ÖSV die Strecke der Olympischen Spiele 2014 in Sotschi (Russland). Bei einem hochkarätig besetzten Europacup-Rennen lief es für ihn alles andere denn optimal. Schneefall, zum Teil nasser Neuschnee führten zu Materialproblemen.

„Ich bin mit meinem Board förmlich gestanden. So etwas haben auch meine Trainer noch nicht erlebt“, schilderte Jud die Vorkommnisse. „Ohne Servicemann, den unser Team einfach nicht hat, waren wir aufgeschmissen.“ Eine Reise war Sotschi für ihn trotzdem wert. Neben Rang 30 konnte er etwas olympische Luft schnuppern.

Der Südburgenländer wird bereits am Wochenende in Saalbach bei zwei Europacup-Rennen wieder auf dem Brett stehen. startet mit seinem Bruder in der Jugendklasse. Den Weg in Richtung Sotschi 2014 verfolgt Julia Dujmovits. Bis jetzt durchlebte sie eine tolle Saison. „Ich bin immer unter die Top-Neun gekommen und habe gezeigt, dass ich auch auf das Stockerl fahren kann“, so die Südburgenländerin, deren Materialabstimmung mittlerweile optimal zu sein scheint.

Für Olympia, wo sie mit der Teilnahme rechnet, steckt sich Dujmovits schon jetzt große Ziele: „Ich möchte nicht nur dabei sein, sondern auch mit einer Medaille heimkommen.“ Doch jetzt geht es im Weltcup weiter. Am Samstag steht das drittletzte Weltcup-Rennen der Saison in Moskau auf dem Programm. „Ich möchte die Rampe und die spektakuläre Kulisse rocken.“

TOP-THEMA