Erstellt am 12. November 2014, 07:54

von Daniel Fenz

„Fall Pezenhofer“ noch nicht geklärt. Hätte er spielen dürfen oder nicht? Der Einsatz von György Pezenhofer gegen Unterschützen sorgt für Fragezeichen.

Sieht sich im Recht. Mischendorfs Obmann Andreas Brunner.  |  NOEN, Archiv

Schon in der Vorwoche schlug der

, hohe Wellen. Dabei steht eine Entscheidung in diesem Fall weiterhin aus. Beim SV Mischendorf ist man sich keiner Schuld bewusst und in Unterschützen pocht man auf eine Strafverifizierung von 0:3.

„Der Fehler ist beim Verband passiert“

Kurze Rückblende: Pezenhofer soll beim Spiel gegen Schlaining (12. Runde, am 12. Oktober), bei dem er gesperrt war, den Schiedsrichter in Zivil beschimpft haben. „Er hat sicher niemanden beleidigt“, erklärt Obmann Andreas Brunner, der anfügt: „In diesem Fall hat auch der Verband einen Fehler gemacht.“

Laut Brunner wurde Pezenhofer danach wegen Vergehens des „Fair-Play“ gesperrt. Man stützte sich aber auf eine Aussage des STRUMA-Vorsitzenden Hermann Sagmeister, der einem Einsatz von Pezenhofer gegen Unterschützen zustimmte. Dem Schiedsrichter selbst fiel das erst nach Ende des Spiels auf. „Der Fehler ist beim Verband passiert und ich hoffe, dass die Leute zu ihrem Wort stehen.“

Simon Knöbl: „Es gibt nur Verlierer“

Sagmeister hält sich dazu noch bedeckt: „Momentan ist das ein laufendes Verfahren, welches noch nicht entschieden ist. Wir müssen noch einiges klären, bevor ein endgültiges Urteil gefällt werden kann.“ Beim SK Unterschützen pocht man auf die Sperre von Pezenhofer, der zu allem Überdruss sogar noch das 2:1 erzielte.

„Wenn ein Spieler gesperrt ist, darf er nicht spielen. Punkt. Ich weiß nicht, wie das entschieden wird, aber für mich ist der Fall klar“, sagte Obmann Hans-Werner Kirnbauer.

Auch im BFV-Haus ist man unschlüssig. Die Schuldfrage ist nicht geklärt, wie Geschäftsführer Simon Knöbl erklärt: „Natürlich können wir schuld sein, aber das ändert nichts daran, dass ein Urteil gefällt werden muss. Sollten wir einen Fehler gemacht haben, werden wir die Schuld auf uns nehmen und dazu stehen. Generell sehen wir das aber emotionslos. Klar ist nur, dass es in diesem Fall nur Verlierer und keinen Sieger gibt.“