Erstellt am 31. Oktober 2012, 00:00

„Für mich war das wie ein Traum“. 2. Liga Süd / Knapp 1.200 Zuseher wollten sich das Derby in Wiesfleck nicht entgehen lassen. Pinkafeld siegte mit Glück.

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Von Patrick Bauer

WIESFLECK - PINKAFELD 3:4. Der SC Pinkafeld steht nach dieser Runde und trotz der Absage in Heiligenkreuz am Sonntag kurz vor dem Herbstmeistertitel. Dafür förderlich war der Derbysieg in der Nachtragspartie am Freitagnachmittag in Wiesfleck.

Kaum ein Platz rund um den Sportplatz war noch frei. Knapp 1.200 Zuseher wollten sich diese Begegnung nicht entgehen lassen - Feiertag in Wiesfleck, nicht nur für den Kassier. Einzig das Ergebnis stimmte nicht für die Hausherren, das Ambiente verzückte aber selbst Wiesflecks Spielertrainer Klaus Strobl: „Für mich war das wie ein Traum und das trotz schlechten Wetters und einem Derby in der Burgenlandliga zwischen Stinatz und Neuberg fast zur selben Zeit.“

Pinkafeld startete besser, Anton Fuith traf früh zum 1:0 für die Gäste. Danach riss aber der Faden und Wiesfleck vergab eine Vielzahl an Möglichkeiten, ehe erst Jürgen Pfahnl remisierte und Pinheiro kurz darauf auf 2:1 stellte. Nach der Pause drückte Pinkafeld aufs Tempo. Innerhalb von 12 Minuten verlor die Strobl-Elf das Derby, netzten Madl, de Paula und der starke Kerschbaumer für die Gäste. Pfahnl konnte nur mehr verkürzen. „Nach der Pause hatten wir eine ganz andere Körpersprache“, sagte Windhaber und Wiesflecks Klaus Strobl haderte mit den Minuten nach der Pause: „In 20 Minuten haben wir die Partie verloren. Ansonsten war es eine fantastische Leistung, und wenn es 4:4 ausgegangen wäre, wäre es verdient gewesen.“

Voller Einsatz. Vor ausverkauftem Haus und 1.200 Zusehern schenkten sich die beiden Nachbarortschaften keinen Zentimeter.Bauer