Erstellt am 14. März 2012, 00:00

„Genau das haben wir von Mirnes erwartet“. NEUZUGÄNGE / Beim ASKÖ Stinatz waren gegen Neuberg vier Neuzugänge in der Startelf. Der Beste wurde eingewechselt.

VON PATRICK BAUER

In der Winterpause rüstete der ASKÖ Stinatz mächtig auf. Fünf Neuzugänge wurden geholt, wovon vier schon im ersten Spiel den Weg in die Startelf fanden.

Einen wahren Kaltstart erlebte die neue Stinatzer Nummer eins Tomislav Trlica. Schon in Minute eins wurde er das erste Mal bezwungen und sah dabei nicht wirklich gut aus. „Er hat auf den ’Stangler’ gewartet und Konrad ist der Ball über den Rist gerutscht. Der Fehler passiert im Vorfeld, der Neuberger darf einfach nicht durchkommen. Ansonsten war seine Leistung durchaus in Ordnung“, so Stinatz‘ Manager Andreas Stipsits.

Beim zweiten Neuzugang spalten sich die Meinungen. Innenverteidiger Ante Zore ist ein sehr harter Knochen und beinharter Ausputzer. Das bekam Neubergs Vagner schon nach wenigen Minuten zu spüren. Auch Ramon Kulovits kann ein Lied davon singen. Stipsits sagt über den Kroaten: „Er ist ein Meilenstein da hinten. Trotz Knieproblemen und Schmerzen war er der Fels in der Brandung. Man hat seine Routine gesehen.“

Salihovic nahm fast nicht  teil und entschied Partie

 

Lukas Spirk, der dritte Zugang, war einer der auffälligsten Akteure. Vor der Pause scheiterte er an der Querlatte, nach der Pause am überragenden Kirnbauer. „Lukas hat eine super Partie geboten, viel gekämpft. Wir waren sehr zufrieden“, so Manager Stipsits. Stürmer Mirnes Salihovic nahm lange Zeit nicht am Spiel teil, auch er spielte wie Zore unter Schmerzen. Am Ende wurde er der Matchwinner. Zuerst schloss er eine Einzelaktion zum 1:1 ab und kurz vor dem Ende holte er den Elfmeter raus. Stipsits lobte: „Genau das haben wir von Salihovic erwartet. Er muss nicht 90 Minuten rackern, ein Stürmer wird an seinen Toren gemessen. Als Solospitze ist es nicht einfach und man kann nicht wirklich gut aussehen, aber er hat seine Aufgabe erfüllt.“

Der Beste der Neuzugänge war aber der eingewechselte Michael Fick, der über die rechte Seite für Belebung sorgte. „Er hat den Umschwung mitgebracht“, resümierte Trainer Norbert Barisits und Stipsits sagte über den Kärntner: „Michael ist eine Bereicherung. Es freut uns, dass uns die Verpflichtung über den Winter geglückt ist.“