Erstellt am 11. April 2012, 00:00

Großmürbisch in der Krise. 2. KLASSE B SÜD / Eine Aussprache soll die Jani-Truppe wieder auf die Siegerstraße führen, sonst drohen Konsequenzen.

VON CARINA GANSTER

Nach der Pleite gegen Burgauberg forderte Trainer Johannes Jani Entschuldigungen von einigen Spielern und droht sogar mit Umstellungen innerhalb der Mannschaft. „In der Mannschaft rumort es gewaltig. Die Einstellung mancher Spieler ist eine absolute Frechheit. Wenn sich gewisse Leute nicht für ihr unkollegiales Verhalten entschuldigen, werden sie keinen Platz in der Mannschaft haben. Unter der Woche muss es zu einer Aussprache kommen, weil so kann es nicht weitergehen. Wir sind gegen jeden Gegner die unterlegene Mannschaft“, geht Jani mit seinen Schützlingen hart ins Gericht. Namen wollte er gegenüber der BVZ keine nennen.

Derzeit will es in Großmürbisch einfach nicht zu laufen beginnen. In zwei Spielen, zwei Niederlagen, die traurige Bilanz des Tabellenneunten. Dabei ließ eine gute Vorbereitung mehr versprechen. „Unser Problem bei den Spielen ist, dass wir nicht zu einhundert Prozent gewinnen wollen und ohne Kampfgeist gibt es keinen Sieg“, so Jani. Auch gegen Burgauberg fehlte der Wille, um zu gewinnen. „Beim 1:2 war kein Spieler imstande ein taktisches Foul zu machen. Burgauberg hat sich dann eben über ein Ostergeschenk gefreut. Dabei ist es so schade, denn die Mannschaft hat Potenzial“, sagt Jani.