Erstellt am 14. März 2012, 00:00

Heard ist wieder da: „Kommen in Form“. KNAPP / Zwei Mal zogen die Güssing Knights gegen Kapfenberg den Kürzeren. Dennoch zeigt die Formkurve nach oben.

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„Rechtzeitig zum Play off-Viertelfinale sind wir wieder voll da.“ Das verspricht Didi Wagner, Obmann der Güssing Knights. Tatsächlich deutet alles daraufhin, dass es so sein könnte. Denn gegen den Tabellenzweiten Kapfenberg zogen die Ritter erst in der Schlussphase den Kürzeren – im Heimspiel teilweise bedingt durch die schlechte Schiedsrichterleistung. Und das trotz der noch immer akuten Verletzung von Thomas Klepeisz und eines angeschlagenen Aleksander „Aco“ Djuric. Dafür feierte Marcus Heard ein viel umjubeltes Comeback. „Man hat noch gemerkt, dass er Defizite hat. Aber sein Kampfgeist war derselbe wie früher“, lobt Wagner. Verhindern konnte er die Niederlagen aber nicht. Auswärts in Kapfenberg lagen die Ritter fünf Minuten vor Schluss noch mit zwei Punkten voran, doch dann war die Luft draußen.

„In Klosterneuburg,  da dürfte was gehen“

Nächster Gegner der Knights, die ja ohnehin am sechsten Platz „einzementiert“ sind, sind die Klosterneuburg Dukes – quasi die „Lieblingsmannschaft“ der Ritter. „Da könnte schon was gehen“, freut sich Wagner auf das Spiel. Auch deswegen, weil Klepeisz bis dahin wieder fit sein dürfte.

Mit einem Sieg gegen die Niederösterreicher könnte Güssing dem regiertenden Meister aus Oberwart Schützenhilfe leisten – und selbst einem „Ziel“ näher kommen: „Wir wollen die Gunners im Play off-Viertelfinale haben“, wünscht sich Wagner. Die Knights werden es nämlich mit dem Drittplatzierten der Hauptrunde zu tun bekommen, derzeit wäre das Wels.

Sebastian Koch spielt derzeit in Höchstform: In beiden Spielen gegen Kapfenberg war er maßgeblich daran beteiligt, dass die Knights bis zum Ende eine Chance auf den Sieg hatten – leider klappte es beide Male nicht.ZVG