Erstellt am 05. Oktober 2011, 00:00

Heimvorteil ausgenützt. JUDO / Stefanie Latschenberger (JC Pinkafeld) sicherte sich in Oberwart Platz zwei bei der Österreichischen U17-Meisterschaft.

VON DANIEL FENZ

Die Sportstadt Oberwart stand am Wochenende im Zeichen des Judosports. In der Sporthalle wurden die Österreichische Meisterschaften der Klassen U17 und U23 ausgetragen.

Während in der U23 keine Burgenländer am Start waren, gab es in der U17 Erfolge und Medaillen. Denn bei den mit 176 Startern von 52 Vereinen besetzten Österreichischen Meisterschaften der U17 holte Stefanie Latschenberger vom Judoklub Pinkafeld die Silbermedaille.

Sie kämpfte sich in der Klasse -63 Kilo mit zwei souveränen Ipponsiegen über Anna Fankhauser (Villach) und Katharina Buczolich (Eisenstadt) ins Finale. Dort stand die Schülerin der HTL Pinkafeld Michaela Polleres aus Wimpassing gegenüber.

Poiger: „Medaille war die  Krönung des Wochenendes“

Bestens eingestellt und gecoacht von Giuliano Filimon, startete sie in den Kampf und suchte vor zahlreichen Fans aus Pinkafeld eine schnelle Entscheidung. Doch ihr Gegenüber nutzte eine Unachtsamkeit mit einer schönen Kontertechnik und verwies Latschenberger auf Platz zwei. Chef-Organisator Roland Poiger: „Wir versuchten, in der Sporthalle einen würdigen Rahmen für die Österreichischen Meisterschaften zu schaffen.“ Mit einer Medaille hatte er übrigens nicht gerechnet: „Das war die Krönung für ein hervorragendes Wochenende“, so Poiger.

Eine gute Leistung bei den Herren bot der Pinkafelder Lorenzo Angenendt. Er belegte in der Gewichtsklasse -50 Kilo den fünften Rang. Er besiegte in der Vorrunde Fabian Hausberger und Alexander Hauch, eher er im Halbfinale verlor. „Lorenzo Angenendt ist auch nächstes Jahr in der U17 teilnahmeberechtigt, er hat somit eine hervorragende Talentprobe abgelegt.“

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