Erstellt am 09. Februar 2011, 00:00

„Hoffen auf einen Zulauf“.

JUDO / Mit dem Judo-Weltcup der Damen am Wochenende

in Oberwart könnte der Judoverband auch neu belebt werden.

 |  NOEN
x  |  NOEN

VON DANIEL FENZ

Im Burgenland sind derzeit rund 500 Judokas in zehn Vereinen aktiv. Besonders im Südburgenland können die Jugendlichen Judo in den Vereinen in Jennersdorf, Wörterberg, Oberwart und Pinkafeld ausüben.

Roland Poiger, Mitveranstalter des Judo-Weltcups der Damen am Wochenende in Oberwart, erwartet sich in Zukunft einen entsprechenden Aufschwung: „Wir hoffen durch diese Veranstaltung auf einen Zulauf von jugendlichen Mitgliedern, besonders im Südburgenland.“

Nicht ohne Grund: Der Damen-Weltcup am Samstag und Sonntag in Oberwart feiert im Burgenland schließlich Premiere. Seit über 30 Jahren gibt es im Kalender ein Judo-Turnier in Österreich. Viele Jahre wurde es in Leonding bei Linz ausgetragen, seit 2007 fand es in Wien statt.

200 Damen aus 40 Nationen  kämpfen um die Titel

Die von den Brüdern Martin und Roland Poiger (Judoclub Pinkafeld) 2008 bestens organisierten Staatsmeisterschaften veranlassten die Verantwortlichen des Österreichischen Judoverbands, das Damen-Weltcupturnier 2011 in Oberwart auszutragen. Viele der über 200 Judodamen aus über 40 Nationen trainieren nach dem Grand-Slam-Turnier am Wochenende im Sportpalast Bercy, wo auch die WM stattfindet, noch bis Donnerstag in Paris. Danach reisen sie direkt aus der französischen Metropole nach Oberwart.

Auch hier gibt es nach dem Weltcup-Turnier noch ein dreitätiges Trainingscamp (Montag bis Mittwoch). Danach geht es weiter zum Grand Prix nach Düsseldorf (Deutschland).

„Die Veranstaltung ist eine Bereicherung für die Stadt und das Sportland Burgenland. Es gibt bei der Veranstaltung keinen Eintritt. Daher hoffen wir, dass uns viele Besucher beim Weltcup in Oberwart in der Sporthalle unterstützen“, so Poiger.