Erstellt am 21. Oktober 2010, 11:59

Illmitzer U16-Kicker sind nicht zu biegen. NACHWUCHSFUSSBALL / Gegen Pamhagen gewann Illmitz 5:1 und siegte damit schon zum siebenten Mal hintereinander.

VON CHRISTOPHER SCHNEEWEISS

Bei so einer Begeisterung, die momentan bei den Nachwuchskickern in Illmitz herrscht, lacht das Herz. „Die Burschen sind wirklich super drauf“, ist U16-Trainer Heinz Fleischhacker stolz. Mit dem 5:1-Erfolg über Pamhagen siegte die Illmitzer Truppe schon zum siebenten Mal hintereinander. Und das trotz (oder gerade wegen) des Rotationsprinzips, das Fleischhacker anwendet. „Bei mir muss jeder Spieler alle Positionen einmal gespielt haben. Dadurch entwickeln sich die Jungs weiter und lernen die Positionen der anderen kennen.“

Der Charakter der Mannschaft würde sich gerade an dieser Methode zeigen, so Fleischhacker, „weil keiner sich aufregt, wenn einmal wo anders spielen muss.“

Fleischhacker: „Sie  spielen mit Leidenschaft“
Dreimal pro Woche trainiert Fleischhacker mit seinen U16-Youngsters. „Die sind mit vollem Elan dabei und trainieren teilweise viermal beim LAZ mit.“ Die Stärke der Illmitzer ist aber nicht nur ihr Einsatz (Fleischhacker: „Ich habe im Durchschnitt 15 Kinder beim Training“), sondern die Kameradschaft. „Die Burschen sind Freunde und spielen mit Leidenschaft gemeinsam Fußball.“ Das zeigt sich dann beim Training und natürlich bei den Spielen. Vom Spielsystem her sind die Burschen auf zack und können ohne Probleme eine Abwehrviererkette auf den grünen Rasen zaubern. Die aktuelle Integrationsfigur der Mannschaft ist Kapitän Thomas Zwickl, der mit seinen blutjungen 15 Jahren sogar schon einen Einsatz in der Illmitzer Kampfmannschaft zu verbuchen hatte.

Zum letzten Spiel gegen Pamhagen: „Der Sieg geht in Ordnung, wobei der Spielfluss bei uns etwas gelitten hat“, meinte Fleischhacker. Der Grund: Gleich drei Spieler verletzten sich in dieser Partie. Daniel Heiling schied mit einem Muskeleinriss aus, Manuel Gruber hatte Leistenprobleme und musste ausgetauscht werden. Und schließlich stürzte Helmut Lang noch auf dem Kopf.