Erstellt am 15. Dezember 2010, 00:00

Im zweiten Lauf gescheitert.

SNOWBOARD / Die Sulzerin Julia Dujmovits schaffte zwar den Einzug in das Finale der besten 16. Doch dort war bald Schluss.

VON JOSEF FRISCH

Mit zu viel Risiko startete Julia Dujmovits am Samstag beim Parallelslalom im italienischen Limone Piemonte in den zweiten Lauf des Viertelfinales. Nach dem ersten Durchgang lag die Sulzerin gegen Patrizia Kummer aus der Schweiz bereits um neun Hundertstel vorne.

„Im zweiten Lauf wollte ich im oberen Teil zu viel, rutschte weg und geriet auf den anderen Kurs“, ärgerte sie sich über den Fehler. Was für Dujmovits möglich gewesen wäre, zeigt der Sieg von Kummer im Finale dieses Bewerbs gegen ihre Landsfrau Fränzi Mägert-Kohli. Trotzdem war Dujmovits mit dem Wochenende in Italien nicht unzufrieden. Mit der drittbesten Zeit in der Qualifikation schaffte sie locker den Einzug in das Finale der besten 16.

Julia Dujmovits hat die  WM in Spanien im Visier

Im Achtelfinale – gegen ihre Mannschaftskollegin Heidi Neururer – gelang ihr die Revanche für die Halbfinalniederlage in Moskau im März und mit Platz sieben hinter Claudia Riegler, die den sechsten Rang belegte, war sie zweitbeste Österreicherin. Gute Voraussetzungen für die Qualifikation zur Weltmeisterschaft Mitte Jänner im spanischen La Molina. Es werden aber noch weitere Topergebnisse notwendig sein. Beim Parallelriesenslalom am Vortag scheiterte Dujmovits bereits im ersten Lauf der Qualifikation. Mit guter Zeit unterwegs, stürzte sie am drittvorletzten Tor mit großem Vorsprung auf ihre Gegnerin Nicolien Sauerbreij.

„Ich habe zumindest gezeigt, dass ich schnell bin. Um ganz vorne dabei zu sein, muss ich mehr als zwei fehlerlose Läufe ins Ziel bringen. Für das Rennen in Amerika bin ich aber zuversichtlich“, zeigt sich die 23-Jährige für die weitere Saison optimistisch. Schon am Donnerstag geht es mit dem Parallelriesenslalom in Telluride (Amerika) zur Sache.

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