Erstellt am 14. August 2013, 00:00

Imrek siegte bei Elite. Erfolgreich / Der Oberwarter Dominik Imrek gewann in Ungarn auf der Straße sein erstes Eliterennen. Er löste sich frühzeitig vom Feld.

Gut gelaunt. Krisztian Bodnar und Dominik Imrek (v.l.).zVg  |  NOEN, zVg
Von Daniel Fenz

RADSPORT / Die U23-Fahrer des RSC ARBÖ Südburgenland – Dominik Imrek, Krisztian Bodnar und Peter Varga – nahmen in Ungarn bei drei Rennen teil. Neben den U23-Fahrern sammelte der, neu zum Team gestoßene Stegersbacher Rudolf Gradinger, bei den Junioren seine ersten Erfahrungen bei einem Auslandsrennen. Am Start waren, neben den Österreichern, auch noch ungarische Fahrer sowie Radsportler aus Serbien, Kroatien und Bosnien.

Die Konkurrenz holte Imrek nicht mehr ein 

Beim Kriterium in Szedres löste sich Peter Ochsenhofer (Teamkollege von Dominik Imrek im ARBÖ-Bundesteam) vom Feld. Die Südburgenländer kontrollierten das Hauptfeld. Dominik Imrek punktete bei jeder Wertung, am Ende freute er sich über den zweiten Platz. Am Sonntag kam in Pecs die achte und neunte Etappe der Tour de Pecs zur Austragung.

Das Straßenrennen führte über 120 Kilometer. Bereits auf den ersten Kilometern gab es immer wieder Angriffe verschiedener Fahrer. Nach rund 20 Kilometern gab es die entscheidende Attacke. Imrek löste sich mit vier weiteren Fahrern vom Feld. Nachdem in der Fluchtgruppe von jedem Team Fahrer vertreten waren, gab es keine weiteren Angriffe aus dem Hauptfeld heraus.

Ungarischer Sieg beim Bergrennen

Die fünf Spitzenfahrer waren sich einig. Sie bauten auf ihrer, rund 100 Kilometer langen Flucht, den Vorsprung auf das Hauptfeld auf rund vier Minuten aus. Der Sprint wurde 500 Meter vor dem Ziel eröffnet. Der Oberwarter übernahm bei der 100-Metermarke im Sprint die Führung. Keiner seiner Verfolger erreichte ihn bis ins Ziel. Imrek gewann mit einigen Radlängen Vorsprung sein erstes Elite-Straßenrennen.

Am Nachmittag wurde das 50-Kilometer-Bergrennen durchgeführt. Das Fahrerfeld wurde bereits nach dem ersten Anstieg in viele kleine Gruppen zerteilt. Krisztian Bodnar hielt das Tempo der Spitze mit. Der Sieg ging an einen ungarischen Fahrer. Bodnar freute sich mit einem Vorsprung von rund zwei Minuten über Platz zwei.