Erstellt am 08. Juni 2016, 04:25

von Daniel Fenz

Jennersdorferinnen: Mit Glück nach oben. Die Jennersdorferinnen dürfen jetzt doch in der zweithöchsten Liga spielen und profitieren von zwei Rückziehungen.

 |  NOEN, Daniel Fenz

Das wichtige Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die 2. Bundesliga Damen verloren die Südburgenländerinnen zwar mit 3:2 gegen die Brückl Hotvolleys. Doch jetzt gibt es eine positive Wende – quasi am grünen Tisch.

Nachdem die Vereine aus Linz und Sokol II (Niederösterreich) für die 2. Bundesliga absagten, rückten die nächsten beiden Mannschaften nach. Sowohl Jennersdorf als auch Inzing (Tirol) nehmen dieses Angebot gerne an. „Wir freuen uns sehr über diese neue Herausforderung und werden versuchen, uns bestmöglich auf die kommende Saison vorzubereiten“, so Spielerin Anna Brückler.

Nicht nur in der Liga, sondern auch am Trainersektor gibt es Änderungen. Spielertrainerin Sandra Paukowits verlässt den Verein in der kommenden Saison, da sie ihr Beruf nach London zieht. „Schweren Herzens mussten wir uns von unserer Spielertrainerin, Aufspielerin, langjährigen Teamkollegin und Freundin verabschieden. Wir wünschen ihr auf diesem Weg alles Gute und werden sie vermissen“, sagt Anna Brückler.

„Die Nachricht hat uns alle überrascht“

In der kommenden Saison wird Manfred Forjan, langjähriger Sportlicher Leiter der Kelemen-Volleys die Position des Trainers übernehmen. Die letzte Saison wurde mit einem gemeinsamen Ausflug in das Gesäuse beendet. Auf dem Programm standen Raften auf der Salzach und Canyoning.

„Ich hatte mich eigentlich schon damit abgefunden, dass wir nicht aufgestiegen sind. Die Nachricht, dass wir doch oben spielen dürfen, hat nicht nur mich, sondern uns alle überrascht“, erzählt Jacqueline Dax. Spielerkollegin Anna Brückler: „Ich freue mich, dass wir nun doch die Möglichkeit bekommen in der 2. Bundesliga zu spielen. Das Niveau der Mannschaften ist dort sicher sehr hoch, wir werden unser Bestes geben.“

Neo-Trainer Manfred Forjan sagt zum Aufstieg: „Für uns ist es super, wir wollen es unbedingt probieren. Sportlich klappte es nicht, aber wir haben gesehen, dass wir mithalten können.“ Für Forjan und seine Spielerinnen ist es eine interessante Aufgabe.

Sandra Paukowits, Nicole Aischer und Lena Mayer sind nicht mehr dabei, sie werden von jungen Akteurinnen nachbesetzt. „Unser Ziel ist es, uns in der 2. Bundesliga zu halten.“ Forjan möchte bis Ende des Monats die Mannschaft fixieren, damit nach dem Sommer das Training für die Meisterschaft beginnen kann.