Erstellt am 29. Juni 2011, 00:00

Jochen Hafner geht wieder. 2. LIGA SÜD / Nach seiner persönlich tollen Saison geht der Stürmer nach Fürstenfeld. Auch Jennersdorf war interessiert.

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VON PATRICK BAUER

Wenn man in dieser Saison bei den gegnerischen Vereinen nach Jochen Hafner fragte, bekam man immer nur zwei Worte zu hören: „Qualitätskicker“ oder „Top-Spieler“. Viel mehr braucht man über den Torschützenkönig (33 Saisontore!) auch nicht sagen. Jetzt verlässt der Stürmer die 2. Liga und wechselt in die steirische Landesliga nach Fürstenfeld.

„Es ist das eingetreten, was wir erwartet beziehungsweise befürchtet haben. Jochen sucht eine neue Herausforderung. Ich wünsche ihm alles Gute bei seinem neuen Verein und hoffe, dass er sich durchsetzen wird, auch wenn ich ihm eher zur Burgenlandliga geraten hätte“, sagt Dt. Kaltenbrunns Kassier Herbert Hütter.

Die persönliche Saison vom Schalke-Fan Hafner war grandios. Immer brandgefährlich, beidbeinig, technisch stark und dynamisch agierte der Goalgetter. „Aber er hat auch von seinem Partner Veljko Trkulja profitiert“, meint Hütter. Neben Fürstenfeld hatte auch Jennersdorf großes Interesse am Kaltenbrunner. „Hafner war natürlich die erste Adresse“, verrät Jennersdorfs Sektionsleiter Johann Knaus.

Für Dt. Kaltenbrunn wird die neue Saison eine Herausforderung. Nicht nur, dass man Hafner ersetzen muss, auch Marco Jagerhofer nimmt sich wegen anhaltender Beschwerden in der Achillessehne eine Auszeit. Hütter: „Mal schauen, was der heimische Markt an Stürmern hergibt. Sonst müssen wir über die Grenzen hinaus blicken.“ Bleiben werden auf jeden Fall Gerald Archan, Christoph Herics und Christoph Flechl. Vor allem Letzterer war gegen Ende einer der Lichtblicke.